Ganz schön lebendig: Iserlohn ausgezeichnet

Iserlohn wurde jetzt für die legendigen Beziehungen zu Nyíregyháza und Chorzów ausgezeichnet: (v.l.) Dr. László Barabás

Iserlohn wurde jetzt für die legendigen Beziehungen zu Nyíregyháza und Chorzów ausgezeichnet: (v.l.) Dr. László Barabás, stv. Vorsitzender des Städtepartnerschaftskomitees in Nyíregyháza, Alexander Otto, Kuratoriumsvorsitzender Stiftung „Lebendige Stadt“,

Hamburg/Iserlohn. (Red.) Dr. Peter Paul Ahrens wurde jetzt eine besondere Ehre zuteil. In der Hamburger Elbphilharmonie durfte der Iserlohner Bürgermeister einen Preis in Empfang nehmen. Die von Unternehmer und Mäzen Alexander Otto gegründete Stiftung „Lebendige Stadt“ hat Iserlohn, Chorzów (Polen) und Nyiregyháza (Ungarn) für ihre gemeinsame Städtepartnerschaft ausgezeichnet. Gewürdigt wurden insbesondere der umfassende kulturelle Austausch und die Zusammenarbeit der drei Städte bei EU-Projekten.
Die Auszeichnung ist mit einem Preisgeld von 15.000 Euro verbunden. Anerkennungen gingen zudem an die Städtepartnerschaften zwischen Bordesholm und Kekava (Lettland), Münster und York (Großbritannien) und Pforzheim und Irkutsk (Russ­land). Einen Sonderpreis erhielten für ihre partnerschaftliche Zusammenarbeit Köln, Bethlehem und Tel Aviv. 320 Bewerbungen aus 32 Ländern wurden eingereicht.
Die Stiftung „Lebendige Stadt“ hat im Rahmen ihres Stiftungspreis-Wettbewerbs in diesem Jahr „die lebendigsten Städtepartnerschaften“ gesucht, die von intensivem und inhaltsreichem Austausch geprägt sind und den Dialog zwischen Menschen unterschiedlicher Kulturen, Religionen und politischer Systeme fördern. Die Bewerbung musste von den Partnerstädten gemeinsam eingereicht werden.