Grünes Licht für „LenneSchiene“ und „Soziale Stadt Iserlohn“

Grünes Licht für die „LenneSchiene“. Acht Kommunen – im Bild Iserlohn-Letmathe – haben sich auf die Fahnen geschrieben, die Lebensqualität im Lennetal für Bürgerinnen und Bürger zu steigern. (Foto: Stadt Iserlohn)

Iserlohn. Grünes Licht gab’s jetzt für zwei Regionale-Projekte. Neben der „Sozialen Stadt Iserlohn“ ist auch das interkommunale Vorhaben „LenneSchiene“ mit dem 3. Stern, der finalen Wertung, ausgezeichnet worden: Acht Städte und Gemeinden im Lennetal arbeiten für dieses Vorhaben zusammen.

Im Prozess der Regionale 2013 werden gute Projektideen mit dem ersten Stern ausgezeichnet. Der zweite Stern wird vergeben, wenn diese erfolgreich ausgearbeitet wurden und das Konzept überzeugt. Der dritte Stern signalisiert „grünes Licht“ für die Umsetzung.

„Regionale bedeutet Zusammenarbeit: Gemeinsam die Köpfe zusammenstecken und mit vereinter Kraft neue Ideen umsetzen. Vorhaben wie die ’LenneSchiene’ zeigen, was auf diese Weise alles möglich ist. Aber auch das Projekt der Stadt Iserlohn wird für die gesamte Region Südwestfalen viele positive Auswirkungen haben“, sagt Frank Beckehoff, Landrat des Kreises Olpe und Aufsichtsratsvorsitzender der Südwestfalen-Agentur.

Die „LenneSchiene“ ist eine Idee der Städte Iserlohn, Altena, Werdohl, Plettenberg, Lennestadt und Schmallenberg sowie der Gemeinden Finnentrop und Nachrodt-Wiblingwerde. Diese acht Kommunen haben ein gemeinsames Maßnahmenpaket entwickelt, um die Lebensqualität für die Bürgerinnen und Bürger im Lennetal zu steigern und touristisch attraktiver zu werden. 26,8 Millionen Euro an Fördermitteln und Eigenanteilen werden investiert. Unter anderem wird der Fluss Lenne an mehreren Stellen restauriert und der verbindende Radweg „Lenneroute“ erhält eine neue Streckenführung. In den Städten sind zudem mehrere Baumaßnahmen geplant.

Hinter der „Sozialen Stadt Iserlohn“, dem zweiten neuen 3-Sterne-Projekt, steckt ebenfalls eine Idee, die für die gesamte Region Vorteile bringen soll. Die Stadt im Märkischen Kreis möchte die Erfahrungen und Erkenntnisse ihres Stadterneuerungsprozesses für andere Kommunen aufbereiten und nutzbar machen. Ein Handbuch sowie Tagungen sollen aufzeigen, mit welchen Ideen man Herausforderungen wie Leerstände, brach liegende Flächen und soziale Brennpunkte angehen kann.