Hennener Genossen setzen auf Frauenpower

Mit Frauenpower ins neue politische Jahr. Der SPD-Ortsverein im Iserlohner Norden wählte seinen neuen Vorstand: (v.l.) Anja Ihme, Isabel Becker, Armin Moldenhauer, Gabriele Stange, Jakob Michalowicz, Doris Rickert, Manuela Rickert und Holger Rabe. (Foto: Wk)

Hennen. Gleich drei Frauen wurden jetzt einstimmig an die Spitze des SPD-Ortsvereins im Iserlohner Norden gewählt. Das Amt der Vorsitzenden bekleidet von nun an Manuela Rickert, die Sören Hartmann, der sich aus beruflichen Gründen für das Amt nicht erneut zur Verfügung gestellt hat, ablöst.

Unterstützt wird die 51-Jährige Rheinenerin bei der Ausübung ihres Ehrenamtes gleich von zwei Stellvertreterinnen, darunter Ehefrau Doris Rickert und die Hennener Ratsfrau Gabriele Stange. Armin Moldenhauer (Kassierer) und Holger Rabe (Schriftführer) wurden in ihren Ämtern erneut bestätigt. Neumitglied Anja Ihme startet ihre Mitwirkung im Ortsverein in der Funktion als Bildungsbeauftragte.

Als Beisitzerinnen und Beisitzer engagieren sich auch weiterhin Isabel Becker, Sandra Gutschlag, Jakob Michalowicz und Tuncel Tuygun.

Neben den Vorstandswahlen standen auch Mitgliederehrungen auf der Tagesordnung der Jahreshauptversammlung. Über Worte der Anerkennung und des Dankes für ihr langjähriges Engagement freuten sich: Ilse Supper – die über 90-jährige muntere Seniorin, nahm an dem Abend persönlich ihre Urkunde für 50 Jahre Parteimitgliedschaft in Empfang –, sowie Ishild Michalowicz und Gabriele Stange, die für 25-jährige Parteitreue geehrt wurden.

Ein Tagesordnungspunkt der neben Freude auch Wehmut ausgelöst hat, war das Interview mit dem langjährigen und vom Ortsverein im hohen Maße geschätzten Genossen Dimitrios Axourgos, der seine Zelte in Iserlohn abbaut, um sich voll auf seine Bürgermeistertätigkeit und Zukunft in Schwerte konzentrieren zu können.

Auf seine gewohnt unterhaltsame und sympathische Art stellte sich „Dimi“ den Fragen der Vorsitzenden Manuela und Doris Rickert, die sich um seinen großartigen Wahlerfolg in Schwerte drehten.

Mit den Worten „Wir wissen genau, warum die SchwerterInnen dich gewählt haben und sind sehr stolz auf dich“, schloss Gabriele Stange dann auch an diesem Abend die Versammlung, jedoch nicht ohne die Zusage an den Schwerter Bürgermeister, „für immer sein politisches Zuhause im Iserlohner Norden zu bleiben!“