In der Dunkelheit leuchten die Schätze der Stadt

Freuen sich über die gelungene Umgestaltung des Fritz-Kühn-Platzes: (v.l.) Wolf Hundeloh (Abteilung Stadterneuerung und Freiraumplanung bei der Stadt Iserlohn), Medienreferentin Christine Schulte-Hofmann, Stadtbaurat Mike-Sebastian Janke, Grünflächenplaner Ingo Genster und Gabriele Bilke (Leiterin Bereich Städtebau).(Foto: Stadt Iserlohn)

Iserlohn. Was lange währt, wird endlich gut, sagt der Volksmund. Auf den Fritz-Kühn-Platz in Iserlohn trifft dieser Satz zu. „Der neue Platz wird schöner, großzügiger und vor allem besser einsehbar, so dass die historischen Gebäude zukünftig viel mehr zur Geltung kommen“, hatte Stadtbaurat Mike Janke beim Baubeginn zur Umgestaltung des Fritz-Kühn-Platzes im Rahmen des Projektes „Soziale Stadt – Südliche Innenstadt“ vor eineinhalb Jahren versprochen. Jetzt sind die Arbeiten nahezu komplett abgeschlossen. Und Mike Janke hat nicht zu viel versprochen, wie jetzt deutlich wurde.

Neue Wegeverbindungen, Rasenflächen und auch Vorplätze sind inzwischen entstanden und zuletzt konnte die neu gestaltete Spielplatzanlage auf dem Fritz-Kühn-Platz zur Benutzung freigegeben werden.

Als quasi letzter Bauabschnitt wurden nun auch die Arbeiten in der Inselstraße abgeschlossen. Dabei hat sich die Straßenführung verändert. Der Bereich ab Viadukt bis zur Einmündung der Straße Altstadt wurde höhengleich ausgebaut und ist jetzt auch verkehrsberuhigter Bereich. Das bedeutet, dass auch dort nur noch Schritttempo gefahren werden darf.

Fritz-Kühn-Platz in neuem Glanz

Außerdem wurden in der Inselstraße die Stellplätze und der Containerstandort neu angelegt. Wegeverbindungen wurden überarbeitet und neue Grünflächen geschaffen sowie die Straßenbeleuchtung erneuert. Eingebaut wurden LED-Leuchten auf Alu-Masten.
Gleichzeitig wurden auf dem Fritz-Kühn-Platz einige Restarbeiten durchgeführt. Auf der Grundlage des durch ein Fachbüro für den Fritz-Kühn-Platz neu entwickelten Beleuchtungskonzeptes wurden rund 30 Strahler zur Akzentuierung einiger Bereiche eingebaut. Bei Einbruch der Dunkelheit werden nun die Stadtmauer, die Bauernkirche, das Stadtmuseum sowie ausgewählte Gehölze stimmungsvoll illuminiert.

Die Beleuchtung des Postmuseums ist ebenfalls noch vorgesehen. Die vorhandene Wegebeleuchtung wurde der neuen Wegeführung angepasst. Im Zuge dieser Arbeiten wurden alle Leuchten auf den neuesten technischen Stand gebracht. Auch beim Wasserlauf wurden die Abschlussarbeiten durchgeführt. Dazu gehörten die Errichtung von Brücken und Schutzgittern über die Wasserrinne sowie ein Durchlaufrost am Ablauf. Somit konnte der Wasserlauf in Betrieb genommen werden.