Iserlohn Roosters – Augsburger Panther

Iserlohn. (akl) Nach der Länderspielpause geht es nun in die heiße Schlussphase der Saison. Wer erkämpft sich einen Platz in den Pre-Playoffs, wer sichert sich das direkte Ticket und eventuell den Heimvorteil? Für die Iserlohner startete die Endphase zuhause gegen die Augsburger Panther.

Die Roosters kamen besser ins Spiel, schienen lockerer zu sein als die Panther. Der IEC steigerte sich und belohnte sich schließlich mit dem Führungstreffer in der 15. Minute. Torschütze für die Blau-Weißen war Ryan Button, der die Überzahlsituation ausnutzen konnte. Auch die Panther hatten Chancen, konnten diese jedoch nicht verwerten oder die Defensive der Roosters überlisten. Mit der knappen Führung ging es also zur ersten Pause in die Kabine.

Das Mitteldrittel sollte nun das torreichste dieses Spiels werden. In der 29. Minute spielte Nick Petersen einen Zuckerpass auf Mike York, den der Mannschaftskapitän genau so schön verwandelte: Er visierte den Rücken des Augsburger Goalies an – mit Erfolg. Der Puck war im Tor und das Ergebnis nun 2:0. Knapp 80 Sekunden später setzte Brooks Macek zum Angriff an, tunnelte den Augsburger Torwart wie aus dem Bilderbuch und schon stand es 3:0. Das sollte es aber noch nicht gewesen sein: In den letzten Sekunden des Drittels stolperte Chris Connolly zwar auf dem Weg zum Tor, erzielte aber trotzdem ein sehenswertes Tor. Somit endete das zweite Drittel mit der bequemen Führung von 4:0.

Die Panther wechselten ihren Torwart zum Start des Schlussdrittels, doch auch dieser konnte die Iserlohner nicht aufhalten. Bereits nach knapp 80 gespielten Sekunden war es Louie Caporusso, der in Überzahl ohne Erbarmen den Puck ins Netz brachte. Die Eissporthalle am Seilersee stand Kopf, mit so einem Ergebnis hatte man nun nicht wirklich gerechnet. In der 50. Spielminute setzte Michel Périard dem Ergebnis dann noch das Sahnehäubchen auf und machte – erneut in Überzahl – tatsächlich noch das 6:0. So blieb das Ergebnis auch und Team und Fans feierten schließlich vor allem Mathias Lange, der seinen ersten Shut-Out zu verzeichnen hatte. So darf es weitergehen!

Die Statistik

  • Roosters: Lange – Côté, Raymond; Périard, Lavallée; Button, Teubert; Orendorz – York, Dupont, Petersen; Jaspers, Caporusso, Macek; Bassen, Ross, Sylvester; Friedrich, Blank, Connolly
  • Panther: Drouin-Deslauriers (ab 40:00 Meisner) – Lamb, Tölzer; Rekis, Oberg, Bettauer, Dinger; Stamler – LeBlanc, Iggulden, Holzmann; Matsumoto, Hanowski, Mancari; Weiß, Thiel, Grygiel; MacKay, Ciernik, Polaczek
  • Schiedsrichter: Brill (Zweibrücken), Haupt (Kempten)
  • Tore: 1:0 (14:20) Button (Jaspers, Macek), 2:0 (28:11) York (Petersen, Dupont), 3:0 (29:32) Macek, 4:0 (39:44) Connolly, 5:0 (41:23) Caporusso (Macek, Connolly), 6:0 (49:25) Périard (Bassen, Sylvester)
  • Strafen: Roosters: 20 + 10 (Ross, Raymond) + Spieldauer (Ross); Panther: 32 + 10 (Oberg, Stamler)
  • Zuschauer: 4.967 (ausverkauft)