Iserlohn Roosters – Nürnberg IceTigers

Iserlohn. Die Iserlohn Roosters verloren das dritte Spiel der Best-Of-Seven-Serie gegen die Nürnberg IceTigers und liegen nun 1:2 in der Serie hinten.

Zwar fing die Partie nicht so optimal an wie am Mittwoch, aber dennoch entwickelte sich in den ersten zwanzig Minuten ein offener Schlagabtausch zwischen den beiden Mannschaften. Die Partie ging hin und her und war einem Playoff-Match durchaus würdig. In der elften Spielminute konnten die Gäste aus Nürnberg schließlich einen Konter im Kasten der Roosters unterbringen. Der Nürnberger Segal fälschte dabei einen Schuss seines Teamkameraden Steven Reinprecht unhaltbar für Rooster-Goalie Pickard ab. Unrühmlicher Höhepunkt im ersten Abschnitt dann der ungeahndete Cross Check von Alexander Oblinger an Brad Ross. Der 23 jährige deutsch-kanadische Stürmer der Roosters, musste daraufhin ins Krankenhaus gebracht werden.

Das zweite Drittel bagann denkbar schlecht für die Sauerländer. Nur 22 Sekunden waren von der Uhr heruntergelaufen, da erhöhten die IceTigers auf 2:0. Wieder war es eine Kontersituation, welche die Franken nutzen konnten. Direkt im Anschluß an diesen Treffer kam es noch dicker für die blau-weißen Sauerländer. Brodie DuPont checkte Marco Pfleger gegen den Kopf. Die Konsequenz daraus war eine fünfminütige Unterzahl für die Roosters, welche sie aber zum Glück bravurös meisterten und so ein wenig mehr Spielanteile bekamen. Einzig der Anschlusstreffer ließ auf sich warten. Erst 31 Sekunden vor der zweiten Pause konnte Cody Sylvester die Scheibe, nach sehenswerter Pass-Kombination von Kevin Lavalee und Marco Friedrich, im Nürnberger Kasten unterbringen.

Das dritte Drittel begann da wo das zweite Drittel geendet hatte. Die Sauerländer drehten auf und auch die ausverkaufte Eissporthalle am Seilersee kam nochmal richtig in Fahrt. Mehrmals scheiterten die Roosters am starken Nürnberger-Goalie Beskorowany, doch die Fans peitschten das Team von Jari Pasanen weiter nach vorne. In der 50. Spielminute gab es schließlich eine weitere Überzahl für die Hausherren. Doch hier fiel nicht der Ausgleich sondern die Nürnberger nutzten einen weiteren Konter um den alten Toreabstand wiederherzustellen. Das 1:4 aus Sicht des IEC blieb dann schließlich nur noch eine Randnotiz. Die Roosters haben durch diese Niederlage das sogenannte Heimrecht an die Nürnberger verloren. Nun müssen die Roosters mindestens ein Auswärtsspiel gewinnen um sich für das Halbfinale zu qualifizieren. Die Chance dazu haben sie am kommenden Dienstag ab 19:30 Uhr.

Eissporthalle am Seilersee

  • Zuschauer: 4.967
  • Roosters: Pickard – Côté, Raymond; Teubert, Button; Périard, Lavallée; Orendorz – Jaspers, Caporusso, Macek; York, Petersen, Dupont; Bassen, Sylvester, Ross; Friedrich, Connolly, Blank
  • Ice Tigers: Beskorowany – Printz, Borer; Joslin, Klubertanz; Martinovic, Nowak; Weber – Steckel, Pföderl, Heatley; Murley, Buzas, Segal; Reinprecht, Ehliz, Reimer; Pfleger, Möchel, Oblinger
  • Schiedsrichter: Rohatsch (Kempten), Schimm (Waldkraiburg)
  • Tore: 0:1 (10:25) Segal (Reinprecht, Ehliz), 0:2 (20:22) Reinprecht (Reimer, Ehliz), 1:2 (39:29) Sylvester (Lavallée, Friedrich), 1:3 (49:42) Möchel (4:5), 1:4 (55:52) Steckel (Joslin, Klubertanz)
  • Strafen: Roosters: 6 + 5 + Spieldauer (Dupont); Ice Tigers: 8