Die Formation „April Art“ will am Friedensfest-Samstag das Publikum in Iserlohn begeistern.
Die Formation „April Art“ will am Friedensfest-Samstag das Publikum in Iserlohn begeistern. (Foto: Stephan Klement)

Iserlohn. Das Iserlohner Friedensfestival jährt sich zum 28. Mal. Auf dem neu gestalteten „Platz der Kultur(en)“, der sehr zum Ärger des Friedensplenums auch weiterhin offiziell Fritz-Kühn-Platz heißt, erwartet die Besucher von Freitag bis Sonntag, 6. bis 8. Juli, wieder eine spannende Mischung aus Kultur und Politik.

Für das musikalische Programm sorgen 13 regionale, überregionale und internationale Bands. Am Freitag werden „Triddana“ um 22.40 Uhr als Headliner die Bühne stürmen. Die vier Musiker aus Argentinien spielen eine Mischung aus Metal und keltischer Volksmusik und kreieren so einen harten, aber dennoch melodiösen Sound.

Zuvor schon kann das Publikum „Brand! Satz!“ aus Hagen (18 Uhr), „The Grabowskis“ aus Schwerte (19.30 Uhr) und Leichenwetter aus Iserlohn (21 Uhr) erleben.

„April Art“ überzeugen am Samstag ab 22.30 Uhr mit ihrer energiegeladenen Performance. Dass die Band aus Gießen ein großes Publikum bewegen kann, bewies sie nicht zuletzt als Gewinner des Deutschen Rock- und Pop-Preises 2016.

Am Samstag sind zudem Bisquit aus Iserlohn (15.30 Uhr), Black Sea Entertainment aus Braunschweig (17 Uhr), Honnycutt aus Bochum (18.45 Uhr und DIAS aus Rostock (20.30 Uhr) zu hören.

Den Abschluss des Festivals zelebrieren Doctor Krápula aus Kolumbien, die mit einer tanzbaren Mischung aus Rock und Ska in ihrer Heimat ganze Stadien füllen. Die Band startet um 20.30 Uhr. „Pils und Kippe“ aus Iserlohn eröffnet den Sonntag um 15.30 Uhr. Es folgen die Kilkenny Bastards aus Iserlohn (17 Uhr) und Fréros aus Oldenburg (18.30 Uhr).

Mit dem Motto „We still have a Dream“ erinnert die Benefizveranstaltung an den vor 50 Jahren ermordeten Bürgerrechtler Martin Luther King und setzt ein klares Zeichen gegen Rechtspopulismus.

Obendrein wird es ein breit gefächertes Angebot an Infoständen, Leckereien sowie ein kunterbuntes Kinderprogramm geben. Der Eintritt ist wie immer frei und der Gewinn aus den Essens- und Getränkeverkäufen kommt sozialen Projekten zugute.