Iserlohner Late-Night-Shopping mit Überraschung

Volle Fahrt voraus: Mit dem ersten Late-Night-Shopping in der Iserlohner Innenstadt will das City-Management Iserlohn Ende November Händlern und Kunden die Vorweihnachtszeit versüßen. Beate Evers, Harald Schepper und Kirsten Opris stellten ihre Idee zum späten Shoppen jetzt vor. (Foto: Lara Zeitel)

Iserlohn. (lz) „Wir hätten nicht gedacht, dass sich direkt so viele Händler mit einem derartig positiven Feedback zurückmelden“, freut sich Beate Evers, Geschäftsführerin vom City-Management in Iserlohn. „Allein 70 Händler haben sich unmittelbar auf unseren Vorschlag gemeldet und fest zugesagt“, berichtet sie.

Denn nachdem auch in Iserlohn sämtliche verkaufsoffenen Sonntage gestrichen wurden, hat sich das Team um Beate Evers, Harald Schepper und Kirsten Opris zusammen gesetzt, um über alternative Shopping-Tage nachzudenken, die den Handel in der Stadt stärken sollen. Aus einer Idee soll nun ein Abend voller Überraschungen werden. Denn am Donnerstag, 30. November findet das erste „Late-Night-Shopping“ in Iserlohn statt, dass in Anlehnung an den „langen Donnerstag“ ausgewählt wurde. Dann hat auch bereits der beliebte Weihnachtsmarkt seine Stände geöffnet – und zwar ebenso lang wie die Geschäfte. Bis 22 Uhr können Kauf­lustige und Weihnachtsfreudige an diesem letzten Donnerstag im November nach Herzenslust shoppen. Und dabei soll es außerdem einige vorweihnachtliche Überraschungen geben.

Überraschung

Ab 18.30 Uhr sollten sich die ­Late-Night-Shopper vor allem in der Innenstadt tummeln. „Wir wollen noch nicht zu viel verraten,“, sagt Beate Evers, „aber so viel sei gesagt: Es wird einen Walking-Act der besonderen Art geben.“

Plakate und Karten zum Event hängen in den Geschäften der Iserlohner Innenstadt aus. Ziel ist es, auch über die Stadtgrenzen hinaus Besucher in die Innenstadt zu locken, um – neben dem märchenhaften Weihnachtsmarkt – nach Lust und Laune zu stöbern und einzukaufen. Für die Händler gilt: Jeder darf mitmachen.

„Es gibt keine offizielle Anmeldung und jedes Geschäft darf bis 22 Uhr geöffnet sein“, sagt Beate Evers. Ob es auch zukünftig die Nacht der offenen Geschäfte geben wird, ist noch unklar. „Erst einmal war es eine Anfrage an den Handel, ob so etwas in Iserlohn überhaupt gewünscht ist“, sagt Beate Evers. „Inwiefern man diese Idee weiterführen kann, hängt auch von den weiteren Verhandlungen mit der Gewerkschaft Verdi ab“, fügt sie an. Bleibt also abzuwarten, ob sich das Late-Night-Shopping auch zukünftig im Iserlohner Stadtkern durchsetzt.

Für die Händler und auch für die Iserlohner scheinen die langen Öffnungszeiten fürs Erste jedenfalls eine gute Alternative zu sein.