Iserlohner Nadelparcours

Diese beiden sind zwar längst erwachsen, aber der neue Spielplatz samt Kamel lässt auch bei Bürgermeister Dr. Peter Paul Ahrens (l.) und Gerd Schäfer, Leiter des Stadtmuseums Iserlohn, das „Kind im Manne“ aufblitzen. (Foto: Claudia Eckhoff)
Diese beiden sind zwar längst erwachsen, aber der neue Spielplatz samt Kamel lässt auch bei Bürgermeister Dr. Peter Paul Ahrens (l.) und Gerd Schäfer, Leiter des Stadtmuseums Iserlohn, das „Kind im Manne“ aufblitzen. (Foto: Claudia Eckhoff)

Iserlohn. In der historischen Fabrikanlage Maste-Barendorf wird derzeit Vielversprechendes für kleine Leute gebaut. Auf rund 500 Quadratmetern entsteht der sogenannte „Nadelparcours“ mit Kletter- und Balancier-Angeboten und Rutschen. Dieser Spielplatz über 45 Meter Länge soll ab Ende Juli die kleinen Besucher mit vollem Körpereinsatz und viel Spaß nacherleben lassen, was ihnen das Museum über die Nadelproduktion vermittelt.

Der Nadelparcours ist ein echtes Einzelstück, sein Konzept für Barendorf maßgeschneidert. Es greift das Museumsthema optimal auf und stellt es kindgerecht dar: Am Anfang steht die große Spule mit aufgerolltem dicken Draht. Von dort balanciert man über die von „Ziehstein“ zu „Ziehstein“ immer dünner werdenden Seile und über die Walze als Schleifstein bis hin zu einem Klettergerüst in Form eines Nadelhaufens. Von dort rutschen die Kinder durch das Nadelöhr in den Sand. So wird also der Draht zur Nadel. Ganz schön aufwendig!  Das findet auch das sprichwörtliche bekletterbare Kamel, das sich am Ende verwundert fragt, wie es jemals durchs Öhr passen soll.

Solche Energie-und Technikspielplätze entstehen im Rahmen des Regionale-Projektes „WasserEisenLand“. Sie werden gefördert mit Bundes- und Landesmitteln aus dem Städtebauförderprogramm „Kleine Städte und Gemeinden“. Die Kosten in Barendorf belaufen sich auf rund 84.000 Euro für Spielgeräte sowie Garten- und Landschaftsbau. Die Planung kostete 21.500 Euro.

Entworfen hat den Nadelparcours das Planungsbüro BSL, Boyer Schulze Landschaftsarchitekten Duisburg/Soest. Näheres dazu weiß Wolf Hundeloh von der Abteilung Stadtentwicklung und Freiraumplanung der Stadt Iserlohn, Tel. 02371/ 217-2813, E-Mail wolf.hundeloh@iserlohn.de.