Iserlohner Paul Ziemiak als Bundesvorsitzender der Jungen Union wiedergewählt

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Kiel. Paul Ziemiak ist auf dem Deutschlandtag der Jungen Union im Am des Bundesvorsitzenden bestätigt worden. Am Freitag, 5. Oktober, wurde der 33-Jährige mit 91,1 Prozent der Delegiertenstimmen im Amt bestätigt. Damit hat Ziemiak das beste Ergebnis einer Wahl zum Bundesvorsitzenden seit mindestens 20 Jahren erhalten.

Zuvor hatte Ziemiak in seinem Bericht als Bundesvorsitzender daran erinnert, dass die Junge Union der Wahlkampfmotor der Union sei, der die Wahlkämpfe der vergangenen Jahre maßgeblich mitgestaltet und zu den großen Erfolgen in den Landtagswahlen beigetragen habe und lobte ausdrücklich das große Engagement im Bundestagswahlkampf.

Darauf solle man sich aber nicht ausruhen, sondern nach vorne schauen: In Anbetracht der politischen Herausforderungen müsse der Zusammenhalt von CDU und CSU wiederhergestellt werden. Niemand sei dafür besser geeignet, als die Junge Union.

Deshalb appellierte er eindringlich an die beiden Mutterparteien, sich wieder mehr mit den politischen Herausforderungen im eigenen Land und weniger mit sich selbst zu beschäftigen.