Iserlohner „Sommer in der Stadt“ mit echten Knüllern

Coq Au Vin
Zwei Clowns in der Küche: „Der furiose Küchenzirkus“ von „Coq Au Vin“ ist beim Kinder-Open-Air im Floriansdorf zu erleben. (Foto: Coq Au Vin)

Iserlohn. (Red.) Rein in die Gummistiefel. Regenjacken sind auch nicht schlimm. Selbst wenn es in diesem Sommer dauernieseln sollte, dürfte das Gedränge sonntags im beim Kinder-Open-Air-Programm „Sommer in der Stadt“ im Floriansdorf Iserlohn riesig sein. Denn das Kulturbüro hat ein Programmpaket geschnürt, das bei vielen kleinen und auch großen Musik- und Theater-Freunden die Herzen schon jetzt höher schlagen lässt. Bei den vier Veranstaltungen handelt es sich auch in diesem Sommer wieder um echte Knüller. Dass das Kulturbüro das Kinder-Open-Air-Programm wieder bei freiem Eintritt anbieten kann, ist dem Engagement der beiden Fördervereine Kinderbrandschutz Iserlohn und Parktheater Iserlohn und auch der Firma McDonald’s Haas zu verdanken.

Randale
Randale nennen sich diese vier Herren aus Bielefeld. Sie singen und spielen vom Punkpanda Peter, vom Hardrockhasen Harald und – na klar – vom Killer (der immer alle durchkillert). (Foto: Steffi Behrmann)

Ein Killer, der killert

Der „Sommer in der Stadt“ im Floriansdorf, Dortmunder Straße 112, startet am Sonntag, 18. Juli 2013, um 11 Uhr mit einem Konzert von „Randale“. Ohne seichtes Heititei und Dudeldü schaffen es die vier Bielefelder Musiker Rock und Punk, Ska und Reggae, Pop und Disco und eine Prise Metal ins Boot zu holen und so herrlich mit wunderbaren und witzigen Texten zu verbinden, dass es immer mehr Fans gibt, die noch gar keine eigenen Kinder haben und sich welche leihen müssen um zu den Konzerten zu gelangen. Hier lernt man wie Rock ’n’ Roll funktioniert! Ihre Lieder handeln vom Tierpark in Olderdissen, vom Hardrockhasen Harald, vom Reggaebären, vom Killer (der immer alle durchkillert!), von Wackelzähnen, Keksen, Besserwissern und – na klar – vom Punkpanda Peter.

Erwin Grosche
Bekannt wurde Erwin Grosche durch seine Lieder und Geschichten für die „Sendung mit der Maus“. Jetzt erzählt Erwin Grosche beim Kinder-Open-Air im Floriansdorf seine Quatschgeschichten und Klanggedichte. (Foto: Harald Morsch)

Der Dackel und die Flügel

Weiter geht’s am Sonntag, 4. August 2013, um 11 Uhr mit Erwin Grosche und seinem Programm „Wenn mein Dackel Flügel hätte“. Wie klingt ein Lautsprecher, wenn er kaputt ist? Welche Geräusche macht ein Bohrer? Und: Schon mal was von den weltweiten Maulwurfmeisterschaften gehört? Bunt, schräg und witzig sind die Quatschgeschichten und Klanggedichte, Sprachspielereien und liebevollen Unsinnsreime des Autors und Kabarettisten Erwin Grosche. Er wurde auch bekannt durch seine Geschichten und Lieder für „Die Sendung mit der Maus“. Ein Kinderkonzert mit Erwin Grosche wird immer zu einem besonderen Erlebnis. Er erzählt, singt und überrascht. Und er hinterlässt tiefe Schmunzelfalten.

Fünf fröhliche Musiker

„Kiddys Corner Band“ tritt am Sonntag, 11. August 2013, um 11 Uhr beim „Sommer in der Stadt“ auf. Die „Kiddys Corner Band“ ist eine Band für Kinder und Eltern – und bei denen sind die fünf fröhlichen Musiker längst zur Nummer eins avanciert. Die Musik der „Kiddys Corner Band“ geht so richtig ins Ohr – fetzige Pop-Songs zum Anhören, Mitsingen und Mitmachen. Ihr Album „Zur Schule, aber sicher“ erreichte mit dreifachen Platinstatus. Auch die Serie „Hits für Kids” wurde schon zweimal vergoldet. Außerdem haben die Musiker zu den beiden Kinofilmen der Erfolgsserie Pettersson und Findus Liederalben beigesteuert. Kiddys Corner Band ist ein Spaß für die ganze Familie.

Apfelkuchen mit Clownsakrobatik

Gekocht wird am Sonntag, 18. August 2013, um 11 Uhr, wenn die beiden Clowns mit dem Namen „Coq Au Vin“ das Stück „Der furiose Küchenzirkus“ präsentiert. Zwei Köche bitten zu Tisch! Es gibt Apfelkuchen! Phantasie- und humorvoll erschaffen die zwei Clowns ihre kleine Küchenwelt, die viel Charme und Magie versprüht. Um die Grundlage des Teiges zu rühren, verflechten sie geschickt artistische Kunststücke mit tänzerischen Choreographien und führen größenwahnsinnig ihre außergewöhnliche Küchentauglichkeit vor. Über dem erfolgreichen Kochen schwebt die Ironie des Scheiterns, welche das Stück urkomisch macht. Trotz vieler Schwierigkeiten lassen sich die Clownsköche nicht entmutigen und zelebrieren auf selbstverständliche Art und Weise Backen und Kochen als höchstes Vergnügen. Am Ende schlägt die Flut der Begeisterung für das Kochen hohe Wellen.