Iserlohner Thorsten Schick im WDR-Rundfunkrat

Iserlohn. Der Landtag Nord­rhein-Westfalen hat Thorsten Schick in
den Rundfunkrat des WDR gewählt. Für den 45-jährigen Iserlohner beginnt die
erste Amtszeit im Aufsichtsgremium des Westdeutschen Rundfunks im
Dezember.

Bislang hatte sich der medienpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion um
die Aufsicht über den privaten Rundfunk gekümmert. Als Stellvertreter und
ordentliches Mitglied war er seit 2008 in der Medienkommission der Landesanstalt
für Medien (LfM) aktiv.
Für Thorsten Schick wird eine aktive Medienpolitik immer wichtiger.
Fernsehen, Radio und Zeitungen würden stärker denn je um Zuschauer, Hörer und
Leser kämpfen.
„Das ist deshalb bedauerlich, weil viele Gratis-Angebote im Internet nicht
die Qualität der klassischen Medien bieten können“, so Thorsten Schick. „Gerade
die Finanzierung lokaler und regionaler Qualitäts-Angebote wird immer
schwieriger.“
Aus diesem Grund sei es für Thorsten Schick wichtig, die Akzeptanz der
klassischen Medien wieder zu erhöhen und ihnen Entwicklungsmöglichkeiten im
Internet zu verschaffen. Dies sei die Aufgabe in den kommenden Monaten und
Jahren.