Jetzt erst recht: Sicherheit r(i)egeln

Iserlohn. (clau) „Riegel vor! Sicher ist sicherer“ heißt die
landesweite Aktionswoche, an der sich gerade auch die Kreis­polizeibehörde
Märkischer Kreis mit zahlreichen Informationsangeboten beteiligt hat. Wichtige
Tipps wie man sein Zuhause sichert, damit es auf Dauer ein sicherer Ort bleibt
und nicht etwa zu einem Angst­raum wird, ­finden sich auf der
Internet­seite www.­riegelvor.nrw.de.
Grundsätzliches
Achten Sie auf verdächtige Personen und Situationen. Rufen Sie im
Verdachtsfall sofort die Polizei über die kostenlose Telefonnummer 110. Machen
Sie einen Termin aus und lassen Sie sich neutral und kos­tenlos von Ihrer
Polizei zum Einbruchschutz beraten.
Gesundes Misstrauen
Ein gesundes Misstrauen ist im Alltag durchaus hilfreich. ­Stecken hinter
den unbekannten, älteren Damen, die um einen Schluck Wasser bitten, oder hinter
dem Schrotthändlerwagen am Ende Kundschaftertouren? Im Zweifel rät die Polizei
auch hier, die 110 zu wählen. Die Angaben und Informationen werden in einer
landesweiten Datenbank gesammelt und helfen so, Einbruchdelikte zu verhindern
oder aufzuklären.
Zwar sind die Einbruchszahlen im Kreis derzeit deutlich rückläufig (minus 35
Prozent), anderseits fängt jetzt gerade die dunkle Jahreszeit an. Mit der
heutigen Zeitumstellung beginnt die Hauptsaison für Einbrecher, die als ganze
Banden ins Land einreisen. Es gibt also viel zu tun für die Beamten. Und für die
Bürger gilt es, besonderes aufmerksam und vorsichtig zu sein.
Pilotprojekt mit IGW
In Iserlohn startet die Polizei ein Pilotprojekt. Sie holt sich die
Iserlohner Gemeinnützige Wohnungsgesellschaft (IGW) mit ins Sicherheits-Boot.
Landrat Thomas Gemke und IGW-Geschäftsführer Olaf Pestl unterschrieben am Montag
den Kooperationsvertrag. „Wir wollen stabile Nachbarschaften schaffen, das
Quartier und das Wohnumfeld unserer Neubauten und auch der Objekte im Bestand so
sicher wie möglich machen. Dazu gehören Konzepte rund um die Beleuchtung,
Sprechanlagen und Sicherheit im Türbereich“, so Olaf Pestl. Damit das gelingt,
will die IGW nun eng mit den Experten der Polizei zusammenarbeiten.