Kangaroos jagen den vierten Sieg in Serie

Iserlohn. Gelingt Basketball-ProB-Ligist Iserlohn Kanga­roos am heutigen Samstagabend, 14. Oktober, in der Hemberghalle der vierte Erfolg im vierten Spiel der noch jungen Saison?
Zu Gast ist die Reserve des Erstligisten Würzburg, das mit durchschnittlich 19,8 Jahren ebenfalls zu den jüngeren Teams der 2. Basketball-Bundesliga ProB gehört. Und ein ziemlich unangenehmer Gegner werden kann.
Würzburg-Coach Liam Flynn, der in der vergangenen Saison noch beim ProA-­Absteiger aus Dresden an der Seiten­linie stand, hat einen enormen Fundus an Talenten unter seinen Fittichen. Miles Jackson-Cartwright, Julian Albus und Tim Leonhardt sind mit jeweils 25 bzw. 23 Jahren die Routiniers im Kader der Würzburger. Jackson-Cartwright hat in der Saison 2015/16 für die Hebeisen White Wings Hanau in der ProA gespielt und dort durchschnittlich 11 Punkte, 3,5 Rebounds und 3,3 Assists aufgelegt. Mit Dejan Kovacevic und Leon Kratzer gehören zudem zwei Jungs zum Aufgebot der Franken, die auch für höhere Aufgaben vorgesehen sind. Beide haben schon Bundesligaluft geschnuppert, beide sollen an den Kader der ersten Mannschaft herangeführt werden. „Würzburg ist sicherlich ein unangenehmer Gegner. Bei Farmteams weißt du im Vorfeld nie, wen sie mit an Bord haben. Entsprechend schwierig ist die Vorbereitung. Das heißt für uns: Wir müssen genau so fokussiert und konzentriert zu Werke gehen, wie wir es in den ersten drei Partien getan haben und für unsere Chance arbeiten“, sagt Kangaroos-­Manager Michael Dahmen.
Erfreulich ist, dass Cheftrainer Dragan Torbica personell wieder aus dem Vollen schöpfen kann. Simon Kutzschmar, der beim Spiel in München wegen einer Grippe kurzfristig passen musste, ist wieder ins Training eingestiegen. „Alle sind gesund und heiß auf das nächste Heimspiel“, so Torbica.
Ein Vorteil der Waldstädter, der sich mit einem Blick auf die Tabelle ausmachen lässt: die Punktausbeute. Würzburg hat in den ersten drei Spielen insgesamt 188 Punkte erzielt, was einem Schnitt von 62,6 Zählern entspricht. Die Kangaroos legen bislang rund 82 Punkte pro Partie auf. Diese Statistik ist sicherlich kein Freibrief für einen Selbstläufer. – macht aber im Vorfeld des Duells Mut, dass die Iserlohner im Anschluss an die Partie sagen können: vier gewinnt.