„Karriere im MK“: Messe eröffnet Zukunftschancen

Vor der entstehenden Zeltstadt des Campus-Symposiums gaben die Veranstalter der Ausbildungs- und Studienbörse „Karriere im MK“ einen Ausblick auf ihre Messe. Rund 3000 Schülerinnen und Schüler werden sie am Dienstag, 18. September, besuchen und vielleicht dabei gleich die Weichen für ihre Zukunft stellen. (Foto: Claudia Eckhoff)

Iserlohn. (ce) Auf in die berufliche Zukunft geht es am Dienstag, 18. September. Dann öffnet die Ausbildungs- und Studienbörse „Karriere im MK“ in der Zeltstadt des Campus-Symposiums auf dem Gelände der ehemaligen Bernhard-Hülsmann-Kaserne ihre Pforten. Über 130 Aussteller haben sich angemeldet, darunter sind 121 Unternehmen, Hochschulen und Institutionen sowie allein weitere elf Anbieter rund um das Thema „Abitur und was dann?“. In Sachen Studium schaut die Messe sogar ins benachbarte Ausland: Neben heimischen Einrichtungen stellt sich auch eine niederländische Fachhochschule vor.

Arbeitswelt auf dem Punkt

Die Arbeitsagentur ist dabei. Die SIHK zu Hagen kommt. Die Kreishandwerkerschaft des Märkischen Kreises baut eine ganze Handwerkerstraße auf. Der Märkischen Arbeitgeberverband rollt mit seinem futuristischen M+E-Truck vor. Krankenkassen, Stadtwerke, Ärztekammer, Geldinstitute, Hotels, Kliniken, Drogerien, Kaltwalzer, Bauunternehmen, die Steuerberaterkammer Westfalen-Lippe und noch so viel mehr bündeln Eindrücke der ganzen Arbeitswelt im Märkischen Kreis auf der Fläche unter und vor der Zeltdachlandschaft.

Weichen stellen

Junge Menschen, die dem Ende ihrer Schulzeit entgegen blicken, können sich auf der Messe bestens informieren und gleich mit ihrem zukünftigen „Brötchen-Geber“ oder der Weiterbildungseinrichtung ihrer Wahl ins Gespräch kommen. So werden Weichen gestellt für eine Zukunft in der Region, sowohl für die jungen Menschen selbst als auch für die Unternehmen und Einrichtungen vor Ort.
„Erstmals haben wir anfragenden Ausstellern tatsächlich eine Absage erteilen müssen“, sagt Thomas Haude von der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Iserlohn. „So groß ist die Nachfrage. Die Messe strahlt aus: Immerhin 38 der Aussteller stammen nicht aus der Region Iserlohn, Hemer, Menden, Balve.“
Besorgt zeigt sich Thomas Haude allerdings über die Anmeldezahlen auf Seiten der Schüler: Nur 3000 Anmeldungen liegen vor. Das entspricht einem satten Viertel weniger als noch im Vorjahr, als 4000 Jugendliche und junge Leute das Gelände bevölkerten. Das macht Sorge.

Besser gut vorbereitet

Damit die Messe ein Erfolg wird, werden die Schülerinnen und Schüler bei insgesamt 36 Vorbereitungsterminen direkt in ihrer Schule in die Welt und die Möglichkeiten der Ausbildungs- und Studienmesse eingeführt. Zwei Informations­abende gibt es auch für Eltern.
Jochen Schröder von der Gesellschaft zur Wirtschafts- und Strukturförderung im MK spricht aus Erfahrung als Vater, wenn er sagt: „Ohne eine gründliche Vorbereitung im Vorfeld zuhause und in der Schule hat die Messe keinen Wert. Ohne Vorbereitung treiben die jungen Leute orientierungslos und überwältig über das Gelände und haben wenig davon.“ Die Hemmschwelle zu überwinden und mit den Menschen hinter den Infotischen tatsächlich ins Gespräch zu kommen, sei oft einfacher in Begleitung der Eltern.
Spätestens während der Nachmittagsstunden werden viele gemeinsam mit ihrem Nachwuchs den Kosmos der „Karriere-im-MK“-Messe erkunden, hoffen die Veranstalter.