KiJuRat Iserlohn stellt „Tag der jungen Politik“ vor

Politik ist ein Thema

Politik ist ein Thema, dass jeden jungen Iserlohner angeht, findet der Kinder- und Jugendrat. Damit das Thema auch zeitgemäß aufbereitet wird, können sich Kinder und Jugendlich beim „Tag der jungen Politik“ ausgiebig informieren. (Foto: Stadt Iserlohn)

Iserlohn. „Ein politischer Bildungstag und dennoch ein cooler Event soll es werden“ berichteten Hanna Dieckmann, Scherin Omairatte, Imran Topouz, Pascal Schillimat, Abbas Moussa, Alexej Kromm, Noah Dünninghaus und Ayman Alaiz gestern voller Begeisterung von ihrer Veranstaltung, die sie im Parktheater Iserlohn vorstellten.

Noch sprechen die Jugendlichen des Iserlohner Kinder- und Jugendrates, wenn sie von ihrem Aktionstag berichten, vom „Partizipationstag für Iserlohn“. Das ist jedoch nur der vorläufige Arbeitstitel. Gesucht wird noch der passende Name für eine Veranstaltung, die am 7. November von 12 bis 18 Uhr im Parktheater stattfinden soll und zum Ziel hat, eine Plattform für den Dialog zwischen Iserlohner Jugendlichen und Iserlohner Politik zu bieten.
Imran erläutert, dass Schulen, Vereine und Verbände im Rahmen einer Messe an diesem Tag die Möglichkeit haben, gelungene Partizipationsprojekte vorzustellen. Dabei freut er sich natürlich besonders darüber, dass seine Schule, die Gesamtschule Nußberg, bereits die Teilnahme am Event zugesagt hat. Es gebe in der Gesamtschule so vielfältige Beteiligungsmöglichkeiten, die es sich lohne, einer breiten Öffentlichkeit außerhalb der Schule einmal vorzustellen.
Auch die Realschulen Letmathe und Hemberg, berichten Scherin und Hanna, sowie das Gymnasium an der Stenner, die Schule, die von den beiden KiJuRats-Mitgliedern besucht wird, haben ihre Teilnahme bereits angekündigt.
Die „Messe“ soll gelungene Partizipationsprojekte darstellen. Die Jugendlichen haben die Hoffnung, dass dort zum Beispiel eine von Jugendlichen selbst organisierte Demo, ein von Schülern organisiertes Schülercafé, Umwelt- oder Kunstprojekte, die von Jugendlichen initiiert wurden, gezeigt werden oder aber auch wie Jugendliche im Rahmen von Zukunftswerkstätten oder mit Hilfe von Fragebögen und Diskussionen an wichtigen Entscheidungen in ihrer Schule, ihres Vereins oder ihres Verbandes in ihrem Lebensraum beteiligt werden.
Außerdem ist der KiJuRat der Meinung „Wir müssen reden“. Die Jugendlichen möchten mit Politikern ins Gespräch kommen. Es soll um die Fragen gehen, wie alle gemeinsam in Iserlohn leben, lernen und wohnen wollen. Vom Basketballplatz, über Kulturangebote bis zur Schulpolitik. Oder die Themen Zuwanderung und Asylpolitik sollen in unterschiedlichen Diskussionsforen mit Politikern besprochen werden. Die Themenauswahl und Definition möchten die Jugendlichen des KiJuRates an sogenannten Stammtischabenden festlegen. Dazu sind alle interessierten Jugendlichen eingeladen, um dort für ihre Initiative oder als Privatperson ein streitbares Thema mit politischen Entscheidungsträgern zu diskutieren und ihre Forderungen voranzubringen.
Wer Interesse hat, sich an der Findung und Festlegung der Themen zu beteiligen, kann sich schon einmal drei Termine vormerken: Donnerstag, 27. April, Dienstag, 9. Mai, und Montag, 22. Mai. Die Stammtischrunden finden in der Brüderstraße 20, in den Aktionsräumen des städtischen Kinder- und Jugendbüros jeweils ab 18 Uhr statt. Um die Runden besser planen zu können, bittet der Kinder- und Jugendrat um eine Anmeldung unter Tel 02371 / 217-2231 oder 271-2241 oder per E-Mail unter kijurat@iserlohn.de.
Darüber hinaus sucht der KiJuRat Performer unter 27 Jahren. Jugendliche, die rappen, slammen, Beats basteln oder tanzen und gern auf die Bühne möchten, um den 7. November mitzugestalten.
Svenja Putscher vom Kulturbüro sagte den Jugendlichen bereits eine Förderung über den Kulturrucksack für ihre Veranstaltung zu. Und natürlich erhält der KiJuRat auch bei diesem Event, die bewährte Unterstützung des Iserlohner Kinder- und Jugendbüros.
Bürgermeister Dr. Peter Paul Ahrens ist Schirmherr der Veranstaltung.