„Klassik bis Jazz“ beim ersten Kammerkonzert

Iserlohn. Die Reihe der Iserlohner Kammerkonzerte wird am Sonntag, 20. Januar, um 11 Uhr vom stellvertretenden Bürgermeister Karsten Meininghaus eröffnet. Die Musikschule Iserlohn lädt dazu in ihren Konzertsaal an der Gartenstraße 39 ein.

„Von Klassik bis Jazz“ als Konzerttitel beschreibt den großen Bogen, den die Künstler musikalisch spannen werden: die Klarinettistin Sayaka Schmuck und der bekannte Iserlohner Pianist Andreas Hering spielen die hochromantische Klarinettensonate von Johannes Brahms, das berühmte Adagio aus dem Klarinettenkonzert von Wolfgang Amadeus Mozart und die „reflets dans l‘eau“ (Spiegelungen im Wasser) des französischen Impressionisten Claude Debussy.

Der weniger bekannte Komponist Robert Clerisse machte sich einen Namen als Gründer des ersten Luftwaffen-Musikkorps der französischen Armee und wirkte später als Leiter der Stadtmusik in Sion. Seine „Promenade“ für Klarinette und Klavier dient salonmusik­artig als verspieltes, tänzerisches Eingangsstück; die drei fulminanten „Préludes“ von George Gershwin bilden den Abschluss.

Sayaka Schmuck ist Preisträgerin zahlreicher Wettbewerbe und war unter anderem Soloklarinettistin im Gewandhaus­orchester Leipzig, Andreas Hering ist ebenfalls Wettbewerbsgewinner, hat mehrere CDs und Rundfunkaufnahmen veröffentlicht, ist Gast großer Musikfestivals und neben seiner Tätigkeit an der Iserlohner Musikschule auch Dozent der Musikhochschule Leipzig.

Eintrittskarten zum Preis von zehn Euro gibt es nur an der Tageskasse. Nach dem Konzert sind die Besucher bei Saft und Sekt zum Gespräch mit den Künstlern eingeladen.