Märkischer Kreis. (pmk) 2,7 Millionen Euro BAföG hat der Märkischen Kreis im vergangenen Jahr ausgezahlt. Die Anträge sollten rechtzeitig vor Ausbildungsstart gestellt werden, rät die BAföG-Stelle in Altena.

Auch wenn die Ausbildung erst im Juli oder August beginnt, sollten Schülerinnen und Schüler bereits jetzt BAföG-Leistungen beantragen. Dies gilt insbesondere für Auszubildende, die dringend auf die Leistungen angewiesen sind, um ihren Lebensunterhalt zu sichern. Darauf macht der Märkische Kreis aufmerksam. Eine lückenlose Förderung für den neuen Bewilligungszeitraum ist möglich, sofern zwei Kalendermonate vor Ablauf ein Folgeantrag mit allen Nachweisen eingereicht wurde. Da erfahrungsgemäß zum Beginn der Ausbildung viele Anträge bei der BAföG-Stelle eingehen, kann die Bearbeitung etwas Zeit in Anspruch nehmen.

Die Leistungen für Schülerinnen und Schüler werden als Zuschüsse gezahlt und müssen nicht zurückgezahlt werden. Schüler-BAföG ist vom Einkommen und Vermögen der Auszubildenden sowie in der Regel vom Einkommen der Eltern abhängig. Weitere Informationen erhalten im Internet unter www.maerkischer-kreis.de, dort unter dem Stichwort BAföG. Dort gibt es auch alle erforderlichen Formblätter zum Herunterladen. Antragsformulare können auch bei der BAFöG-Stelle des Märkischen Kreises, Bismarckstraße 17, 58762 Altena, in den Rathäusern der Städte und Gemeinden sowie in den Berufskollegs abgeholt werden. 2017 gingen beim Kreis ca. 1.000 Anträge ein, 97 mussten abgelehnt werden, sechs wurden zurückgezogen.

Insgesamt wurden rund 2,7 Millionen Euro ausgezahlt. Neben dem Schüler-BAföG sieht der Gesetzgeber weitere Fördermöglichkeiten vor. So haben junge Frauen und Männer, die eine betriebliche Ausbildung absolvieren und nicht mehr bei den Eltern wohnen, unter bestimmten Voraussetzungen Anspruch auf Berufsausbildungsbeihilfe (BAB). Hierfür zuständig sind die örtlichen Agenturen für Arbeit.

Studierende an Fachhochschulen und Hochschulen finden ihre Ansprechpartner zum Thema Ausbildungsförderung bei den jeweiligen Studentenwerken ihres Studienortes. Und wenn es um das so genannte Aufstiegs-BAföG geht, können sich Interessierte an die Bezirksregierung Köln, Dezernat 49, wenden.

Die Beratung und Antragsannahme erfolgt auch durch die Kammern der jeweiligen Berufsbereiche. Informationen und Antragsunterlagen hierzu sind unter www.aufstiegs-bafoeg.de zu finden.