Letmathe darf weiter schwimmen

Letmathe. (Red.) Nun ist es amtlich: Es wird auch weiterhin ein Schimmbad in Letmathe geben. Diesen Grundsatzbeschluss fasste der Rat der Stadt Iserlohn in dieser Woche.

Ausdrücklich anerkannt wurde mit diesem Grundsatzbeschluss, dass „im Stadtteil Letmathe ein Sportbad für Sportschwimmer, Schul- und Vereinszwecke vorgehalten werden muss“. Offen bleibt dabei allerdings die Entscheidung, ob das Aquamathe weitergeführt werden kann oder ob die Letmather Wasserratten künftig in einem anderen Bassin planschen müssen. Wortlich heißt es: „Die Entscheidung über eine Sanierung des Aquamathe oder einen alternativen Neubau soll möglichst bis Jahresende getroffen werden. Der Aufsichtsrat der Bädergesellschaft wird gebeten, die exakten Sanierungskosten des Aquamathe und die Kosten für ein neues Sportbad ermitteln zu lassen, um eine Entscheidung auf der Basis von verlässlichen Daten treffen zu können.“

Bekanntlich hatte das Gutachten „Entwicklungskonzept 2012+ der Bädergesellschaft Iserlohn mbH“ für zahlreiche Diskussionen gesorgt. Der Gutachter empfahl aufgrund des maroden Zustandes den Abriss des Aquamathe und die Konzentration auf das Seilerseebad in Iserlohn. Ganz wichtig war jedoch die Mitteilung der Bädergesellschaft, dass nach fachgutachterlichen Untersuchungen der Statik und Hygienik des Aquamathe zurzeit keinerlei Gesundheitsbeeinträchtigungen zu befürchten sind. Das Bad kann wie gewohnt genutzt werden.

Weitere Untersuchungen haben allerdings erhebliche statische Mängel im Freibad des Aquamathe aufgezeigt, sodass es zurzeit ungewiss ist, ob das Freibad in diesem Sommer öffnen kann. Klarheit darüber werde erst Mitte April vorliegen. Ein Trostplaster seitens der Bädergesellschaft: Sollte das Freibad gesperrt werden, bleibt das Hallenbad ganzjährig geöffnet.