Lieder und Texte: Streiten für die Menschenrechte

Menschenrechte
Kabarettistin Ulrike Bömer (vorne Mitte), Ulrich Langmesser, Dr. Ursula Jung, Helene Jochheim und Ingrid Bertram von der „amnesty international“-Gruppe Iserlohn/Hemer sowie Büchereileiterin Gudrun Völcker (v.l.) laden zur Veranstaltung anlässlich 70 Jahre „Allgemeine Erklärung der Menschenrechte“ ein. (Foto: Stadt Iserlohn)

Iserlohn. Am Montag, 10. Dezember, jährt sich zum 70. Mal die Proklamation der „Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte. Sie umfasst 30 Artikel, in denen die Rechte eines jeden Menschen festgelegt sind.

Der erste Artikel „Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren“ sichert jedem Menschen – weltweit und unabhängig von Hautfarbe, Geschlecht, Sprache, Religion, politischer oder sozialer Anschauung, ethnischer und sozialer Herkunft – gleiche Rechte und Freiheiten zu. Menschenrechte sind angeboren, unveräußerlich, universell und unteilbar. Doch Anspruch und Wirklichkeit stimmen oft nicht überein. Weiterhin werden weltweit Menschenrechte schwer verletzt. Auch 70 Jahre nach Verabschiedung der Erklärung durch die Vereinten Nationen muss ihr Schutz immer wieder neu eingefordert werden. Deshalb führt „amnesty international“ zurzeit eine weltweite Kampagne zum Thema durch.

Als Abschluss der Kampagne in Iserlohn lädt die Stadtbücherei Iserlohn gemeinsam mit der „amnesty international“-Gruppe Iserlohn/Hemer am Montag, 10. Dezember, zu einer Jubiläumsveranstaltung ein: Die Iserlohner Kabarettistin Ulrike Böhmer wird den Abend mit einer Collage aus literarischen und politischen Texten gestalten, musikalisch begleitet von Dr. Hans Stricker am Saxophon und Ulrich Langmesser am Klavier.

An einem Infotisch der seit 44 Jahren bestehenden örtlichen ai-Gruppe können sich Interessierte zudem über die Menschenrechte und die Arbeit von „amnesty international“ informieren.

Die Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr in der Stadtbücherei Iserlohn am Alten Rathausplatz 1 und dauert etwa neunzig Minuten. Der Eintritt ist frei.