„Märchenhaftes Iserlohn“

Iserlohn. (as) Die Sonne lacht. Die Temperaturen wollen partout nicht unter die 15- oder wenigstens 10-Grad-Marke rutschen. Und dennoch: Es weihnachtet sehr in Iserlohn. Der Weihnachtsmarkt „Märchenhaftes Iserlohn“ wird am kommenden Donnerstag, 19. November 2015, um 18 Uhr eröffnet.

Schon seit Tagen flitzen Bagger über den Alten Rathausplatz und durch die Unnaer Straße. Mit ihren Schaufeln verteilen sie Rindenmulch und Stroh. Die Buden haben längst ihren Stellplatz gefunden. Drinnen wird gekramt und geräumt. Alles ist bereit für den Weihnachtsmarkt.

Sven Wiedemeyer scheint von oben aus der Baggerschaufel heraus schon einmal Geschenke zu verteilen. Am Mittwoch stellte er gemeinsam mit (v.l.) Harald Schepper von der Märkischen Bank, Bürgermeister Dr. Peter Paul Ahrens, Beate Evers, Geschäftsführerin City-Management, und Stadtmarketing-Chef Martin Bußkamp das Programm des Weihnachtsmarkts vor. (Foto: A. Schneider)
Sven Wiedemeyer scheint von oben aus der Baggerschaufel heraus schon einmal Geschenke zu verteilen. Am Mittwoch stellte er gemeinsam mit (v.l.) Harald Schepper von der Märkischen Bank, Bürgermeister Dr. Peter Paul Ahrens, Beate Evers, Geschäftsführerin City-Management, und Stadtmarketing-Chef Martin Bußkamp das Programm des Weihnachtsmarkts vor. (Foto: A. Schneider)

„Märchenhaftes Iserlohn“ ist der Markt auch in diesem Jahr wieder überschrieben. Und märchenhaft werden vor allem einige musikalische Darbietungen. Zwar verzichten Stadt und City-Gemeinschaft in diesem Jahr erstmals auf eine Bühne auf dem Weihnachtsmarkt. Dafür wird die Bühne schlechthin genutzt: der Balkon des Alten Rathauses. Aus dieser Höhe wird beispielsweise Saxophonist Christian Hembach am Sonntag, 6. Dezember, um 15, 16 und 17 Uhr sein Programm erklingen lassen.

In der Nähe der Stelle, an der seit 2008 immer die Bühne aufgebaut worden war und damit leider auch den Weg zu „C&A“ blockiert hat, entsteht eine neue Attraktion des Iserlohner Weihnachtsmarkts. „Eine große Krippe“, erklärt Sven Wiedemeyer von Live Project. „Wir bauen diesmal einen Stall für die Krippenfiguren, die sonst auf der Bühne stehen.“ Allerdings: „Es ist keine begehbare Krippe.“ Von außen darf geschaut und auch gestaunt werden, doch wer die Krippe betritt, handelt sich Ärger ein. Das gilt für alle, die sich an Figuren oder Hütten vergreifen. Ein Sicherheitsdienst wird für die Nachtwache sorgen. „Wir werden Vandalismus zur Anzeige bringen“, sagt Beate Evers vom Stadtmarketing.

Der Weihnachtsmarkt auf dem Alten Rathausplatz und in der Unnaer Straße wird geliebt. Er ist klein, aber fein. Ein geselliger Treff in der Adventszeit. Wo man Nachbarn und Freunden begegnet und sich wohl fühlt. So soll es auch bleiben. „Wir wollen nicht Barendorf oder der Bauernkirche Konkurrenz machen“, sagt Martin Bußkamp, Leiter des Stadtmarketings.

Zwei Hütten für Gemeinnütziges

Vier Glühweinhütten locken auf den Weihnachtsmarkt in der Iserlohner City. Nicht nur eine wie in den Vorjahren, sondern zwei Hütten sind diesmal für gemeinnützige Vereine vorgesehen. Die Vereine, aber auch Kindergärten oder Schulen können die Hütten kostenfrei nutzen und dort ihre Produkte anbieten. Natürlich wird es auch in diesem Jahr wieder mehrere Hütten mit Kunsthandwerk geben.

Zurück zum Programm: Die Blaskapelle „Göt Net“ aus Holland spielt am Samstag, 28. November, um 14 Uhr auf dem Alten Rathausplatz. Der Nikolaus kommt am Sonntag, 6. Dezember, ab 14.30 Uhr. Er verteilt Stutenkerle. Aber nicht einfach so. „Wir wollen uns noch etwas einfallen lassen“, sagt Beate Evers. Vielleicht dürfen die Kinder ein Gedicht aufsagen oder etwas Schönes singen, bevor sie das Gebäck vom Nikolaus in Empfang nehmen.

„The Beast and the Beauty“

Der Waldstadt-Chor unter der Leitung von Alma Dauwalter wird am Mittwoch, 16. Dezember, um 16 Uhr singen. Akkordeon und Gesang der Romantik Sailors erwartet die Besucher am Montag, 21. Dezember, um 18 Uhr. Heiligabend werden „The Beast and the Beauty“ Stefan Janke und Patricia Vivanco den Alten Rathausplatz zum Brodeln bringen. „Das ist ein schöner Abschluss des Weihnachtsmarkts“, sagt Beate Evers.

„Märchenhaftes Iserlohn“, es wird wieder gesellig und gemütlich auf dem Alten Rathausplatz. Dafür sorgen zusätzlich Wolfgang Heinevetter und Thomas Wendler. Die beiden Standbetreiber haben sich zusammengetan und eine Feuerschale angeschafft, in der Kinder beim Weihnachtsmarkt Stockbrot rösten können. Wahrscheinlich nicht nur Kinder. Die Erfahrungen der Henkelmann-Tage haben gezeigt, dass auch Erwachsene ganz versessen aufs Stockbrot sind. Kein Zweifel: So wird auch dieser Weihnachtsmarkt wieder „märchenhaft“.

Der Weihnachtsmarkt „Märchenhaftes Iserlohn“ ist geöffnet vom 19. November bis zum 24. Dezember. Öffnungszeiten: montags bis donnerstags von 11 bis 21 Uhr, freitags und samstags von 11 bis 22 Uhr, sonntags von 13 bis 21 Uhr. Am Totensonntag, 22. November, bleibt der Markt geschlossen.