Martin Stolte tritt für Iserlohn in die Pedale

Iserlohn. (as) Martin Stolte ist der neue Mann an der Spitze des Iserlohner Ressorts Generationen und Bildung. Am Montag, 2. Januar, nahm der 46-jährige Hemeraner seinen Dienst als Beigeordneter und Chef des genannten Ressorts bei der Iserlohner Stadtverwaltung auf.

Damit ist er zuständig für die Bereiche Jugend, Soziales, Schule und Sport. „Und Vernetzung“, sagt Martin Stolte. Es ist ihm eine Herzensangelegenheit, Netzwerke zu knüpfen auch zwischen den unterschiedlichen Bereichen. Denn er möchte „weg vom Kästchendenken“. Sport beispielsweise hat viel mit Jugend, mit Schule, aber auch mit sozialen Belangen und Integration zu tun. Warum also nicht einfach über die einzelnen „Kästchen“ hinausdenken?

Schullandschaft beeindruckt

Martin Stoltes Verwaltungskarriere begann in der Nachbarstadt Hemer. Dort verantwortete er die Bereiche Bildung, Kultur und Soziales, als der Ruf zum Hochsauerlandkreis erfolgte. Als Fachbereichsleiter für Schulen und Bildung war er im hohen Sauerland „mehr in der Fläche unterwegs“. Er erlebte Städte und Gemeinden, die mit aller ihnen zur Verfügung stehenden Kraft um die letzte noch vorhandene weiterführende Schule kämpfen. In Iserlohn hat ihn die lebendige, gut aufgestellte Schullandschaft von Anfang an beeindruckt.

Schon im Sommer hatte der Rat der Stadt Iserlohn den vierfachen Familienvater Martin Stolte als Nachfolger von Katrin Brenner im Amt des neuen Beigeordneten gewählt. Doch aus dem ursprünglich geplanten Amtsantritt am 1. Dezember wurde nichts. Der Rechtsstreit zwischen seiner Vorgängerin und der Stadt Iserlohn verzögerte den Start.

Nun aber ist Martin Stolte an seinem neuen Arbeitsplatz angekommen. Viele Mitarbeiter hat er mittlerweile kennengelernt, gleich am ersten Arbeitstag durfte er sich bei einer Verwaltungsvorstands-Sitzung vorstellen und bewähren.

Der Themenbereich Sport fällt in sein Ressort. Sportlich möchte der neue Beigeordnete auch den Iserlohnern begegnen. Mit seiner Familie wohnt er in Hemer-Deilinghofen. „Warum sollte ich nicht mit dem Fahrrad zur Arbeit kommen?“, fragt er sich. Ja. Warum eigentlich nicht? Spätestens im Frühjahr möchte Martin Stolte in die Pedale treten und so auch ein kleines bisschen dafür werben, dass der Verzicht auf einen automobilen Untersatz viel Vergnügen bereiten kann.