Matthias Grothe bleibt ein Känguru

Iserlohn. (Red./as) Gerade erst haben die NOMA Iserlohn Kangaroos die Basketball-Saison auf dem erstklassigen zweiten Tabellenplatz hinter sich gebracht. Und schon jetzt konnte der Club die wohl wichtigste Personalie für die nahe Zukunft bekannt geben. Matthias Grothe bleibt für zwei weitere Jahre Cheftrainer der Iserlohner Basketballer.

Matthias Grothe mit seinem Team. Der Trainer der Iserlohner Regionalliga-Basketballer hat seinen Vertrag um zwei Jahre verlängert. (Foto: Marvin Asbeck)

Manager Michael Dahmen hatte noch nie Zweifel aufkommen lassen, dass die Fortsetzung der Arbeit mit Matthias Grothe für ihn höchste Priorität habe.

Der 34-Jährige Matthias Grothe hatte die Mannschaft innerhalb seiner dreijährigen Trainertätigkeit zuletzt auf den zweiten Platz der Regionalliga geführt, im Vorjahr gelang ein starker dritter Rang. Ein Aufstieg – das wäre genau das Richtige für den Erfolgshunger von Trainer und Mannschaft. Mit dem Saisonende 2012/2013 lief allerdings der Drei-Jahres-Vertrag des Trainers aus. Nun wurde dieser für zwei Jahre bis zum Saisonende 2014/2015 verlängert.

Eine wichtige Rolle spielt der Iserlohner Trainer und ehemalige Bundesliga-Spieler nicht nur bei den Kangaroos. Er fungiert zudem als Schnittstelle und wichtiger Kontakt zu Bundesligist Phoenix Hagen. Dort trainert Grothe das Team der Jugend-Basketball-Bundesliga (JBBL). Auch dieser Vertrag lief aus. Hier sagte die Geschäftsführung ebenfalls „Ja“ zu einer weiteren Zusammenarbeit mit Matthias Grothe. Künftig soll er in Hagen sogar eine noch zentralere Rolle im Jugendkonzept einnehmen. „Er bleibt JBBL-Trainer, übernimmt aber die Koordination und Organisation für den Jugendbereich bis hin zu den U24-Spielern“, erklärt Phoenix-Geschäftsführer Oliver Herkelmann.

Grothe rückt damit noch näher heran an das Phoenix-Trainerteam der Basketball-Bundesliga. „Er wird uns auch bei der Rekrutierung von deutschen U24-Spielern unterstützen.“

Für die Iserlohner Basketballer ist die Doppelfunktion von Matthias Grothe in Hagen und in Iserlohn ein Glücksfall. Er kann junge und talentierte Spieler in Iserlohn aufbauen und auf dem Weg in die Bundesliga begleiten. Gleichsam bringt er den Ehrgeiz und Erfolgswillen des ehemaligen Bundesliga-Spielers und Phoenix-Kapitäns mit, in Iserlohn nach den Sternen greifen zu wollen. Vielleicht klappt’s ja in der nächsten Saison mit dem Aufstieg.