„Mein lieber Moses…“ – Stück über religiöse Toleranz

Iserlohn. Der eine Christ und Freimaurer, der andere Jude,
beide einander zugetan im Geis­te religiöser Toleranz: Eine lebenslange
Freundschaft verband Gotthold Ephraim Lessing und Moses Mendelssohn, zwei der
wichtigsten Vertreter des deutschen Geisteslebens des 18. Jahrhunderts.
Regelmäßig trafen sie sich zu einer Partie Schach, tauschten sich dabei über
Gott und die Welt, über Philosophie, Wissenschaft und Gesellschaft, über
Freimaurer und die Kunst des richtigen Lebens aus. Das Zwei-Personen-Stück „Mein
lieber Moses…“ von Jens Oberheide führt die beiden zum fiktiven
Gedankenaustausch beim Schachspiel zusammen.
Die Loge „Zur Deutschen Redlichkeit“ in Iserlohn als Veranstalter bringt das
Stück am Freitag, 4. November, um 18 Uhr auf die Bretter des Parktheaters
Iserlohn. Karten kosten 10 beziehungsweise 5 Euro. Es gibt sie bei der
Stadtinformation am Stadtbahnhof, Tel. 02371 / 2171819.