Mit Mason gegen den Abstieg

Iserlohn. (Red.) Er kam, sah und – siegte. Doug Mason, der bei den Iserlohn Roosters kurzfristig für den geschassten Cheftrainer Ulrich Liebsch an die Bande beordert wurde, hatte gleich gegen die Hamburg Freezers Erfolg.

Aber dennoch: Die Nachricht, Ulrich Liebsch nach einem durchwachsenen Wochenende mit einem Sieg und einer Niederlage aus dem Amt zu jagen, fand nicht bei allen Fans Anklang. Darf jemand am Freitag nach einem Sieg gefeiert und am Montag nach einer Niederlage gefeuert werden? Die Deutsche Eishockey-Liga wird immer schnelllebiger.

„Wir haben gehofft, gemeinsam mit Uli Liebsch eine Wende herbeiführen zu können, leider wurden die positiven Ergebnisse immer wieder durch Rückschläge überlagert“, sagte Wolfgang Brück, der geschäftsführende Gesellschafter der Iserlohn Roosters GmbH.

Mit der Verpflichtung des Kanadiers Doug Mason haben die Herren Brück und Co. jedoch einen großen Coup gelandet. Von 2003 bis 2006 hatte Mason bereits an der Bande der Iserlohn Roosters gestanden. Souverän hatte er die Iserlohner DEL-Flitzer betreut. Sein Name stand immer für klare Worte. Nun hofft man natürlich, dass Doug Mason das Abstiegsgespenst genau so überzeugend abwehren kann, wie es ihm bereits im Jahr 2003 gelungen ist. Mason hat einen Vertrag bis zum Saisonende unterzeichnet.