Musizieren in einem der schönsten Gebäude Letmathes

Udo Seegers (Miele Architekten), Projektleiter Hermann Noll (KIM), Stadtbaurat Mike-Sebastian Janke und KIM-Leiterin Claudia Zawada (v.l.) erläuterten den Umbau der Trillingschen Villa. Wenn die Arbeiten planmäßig im Dezember beendet sind, kann Musikschulleiter Paul Breidenstein (r.) mit seinem Team der Zweigstelle Letmathe den Einzug ins neue Domizil in Angriff nehmen.
Udo Seegers (Miele Architekten), Projektleiter Hermann Noll (KIM), Stadtbaurat Mike-Sebastian Janke und KIM-Leiterin Claudia Zawada (v.l.) erläuterten den Umbau der Trillingschen Villa. Wenn die Arbeiten planmäßig im Dezember beendet sind, kann Musikschulleiter Paul Breidenstein (r.) mit seinem Team der Zweigstelle Letmathe den Einzug ins neue Domizil in Angriff nehmen. (Foto: Stadt Iserlohn)

Letmathe. Auf mehr Platz und ein neues Domizil in einem der schönsten Gebäude Letmathes, noch dazu in zentraler Lage, darf sich die Zweigstelle der städtischen Musikschule freuen. Der Kulturausschuss der Stadt Iserlohn hat im April 2016 beschlossen, dass die Zweigstelle von der Oeger Straße in die Trillingsche Villa an der Von-der-Kuhlen-Straße, in der auch das Bürgerbüro Letmathe untergebracht ist, umziehen soll.

Hintergrund ist, dass zum einen im bisherigen angemieteten Gebäude eine umfangreiche Sanierung notwendig wäre und zum anderen das Raumangebot für die pädagogischen Angebote der Musikschule dort seit Längerem nicht mehr ausreichend ist. Vorteil der Unterbringung der Musikschule in der Trillingschen Villa, die sich im Besitz der Stadt befindet, ist auch, dass dort die bisher nicht mehr genutzten Geschosse (nach Auszug von Standesamt und VHS) so sinnvoll und langfristig von der Stadt selbst genutzt werden können.

Das Kommunale Immobilien Management (KIM) der Stadt Iserlohn wurde daher beauftragt, die Trillingsche Villa in Absprache mit der Musikschule und dem Bürgerbüro entsprechend umzubauen.

Denkmalschutz ist immer dabei

Die Arbeiten haben schon Ende April begonnen. Während das Bürgerbüro im Erdgeschoss bleibt, werden die Gruppen-, Übungs-, Material und Büroräume der Musikschule zukünftig im ersten und zweiten Obergeschoss sowie im Dachgeschoss untergebracht sein. Damit stehen ihr bald rund 566 quadratmeter zur Verfügung, das sind gut 60 Quadratmeter mehr als am bisherigen Standort. Damit kann die Musikschule zukünftig vor allem der in den letzten Jahren stark gestiegenen Nachfrage an Eltern-Kind-Kursen nachkommen.

Zurzeit wird das Gebäude durch den Einbau eines Aufzugs barrierefrei gemacht und der notwendige zweite Rettungsweg wird gebaut.

Da die Trillingsche Villa unter Denkmalschutz steht, war eine denkmalrechtliche Erlaubnis notwendig. Der Umbau wird vom Denkmalschutz begleitet.

Die Gesamtkosten für den Umbau betragen rund 950.000 Euro. Wenn alles planmäßig läuft, werden die Arbeiten im Dezember abgeschlossen sein und die Musikschule kann in ihr neues Domizil umziehen.