Nachhaltige Energie in Hemer

So sieht sie aus, die erste Bürgersolaranlage in Hemer. Das Projekt des Vereins „Zukunfsenergie für unsere Stadt“ haben viele Menschen mit kleinen Geldbeträgen ermöglicht – und sie profitieren sogar noch davon. (Foto: Konni Hendel)

Hemer. (Red.) Es braucht nicht ausschließlich riesige Projekte, um dazu beizutragen, dass die Energiewende irgendwann tatsächlich gelingt. Auch viele kleine Bausteine können helfen, weniger Gas und Öl zu verbrennen und damit die Umwelt zu Entlasten. Genau solch ein „Baustein“ ist nun auf dem Dach des Gerätehauses der Freiwilligen Feuerwehr Hemer-Landhausen installiert. Dort hat der Hemeraner Förderverein „Zukunftsenergie für unsere Stadt“ die erste Bürgersolaranlage Hemers in Betrieb genommen. Jährlich, so schätzt der Verein, werden nun etwa 9.000 kWh Strom eingespeist.

Bereits auf der Landesgartenschau 2010 präsentierte der Verein verschiedene Formen nachhaltiger Energiegewinnung. Die Erfahrung, die der Verein hier gewonnen hat, weckte den Wunsch, selbst eine Solaranlage zu betreiben. Zur Finanzierung der Anlage wurde eine Möglichkeit gesucht, Hemeraner Bürger zu beteiligen. Hierzu gibt der Verein den Bürgern die Möglichkeit, über ein Darlehen in Höhe von 500 Euro mitzuwirken. Das Darlehen ist festgelegt bis Ende Dezember 2027, also 15 Jahre, und wird mit einem Jahreszins in Höhe von vier Prozent belohnt.

„So wird die Möglichkeit gegeben, an der Energiewende risikolos teilzuhaben und dabei zu profitieren“, sagt Klaus Hölcke, erster Vorsitzender des Vereins.

Die erste Bürgersolaranlage muss nicht die einzige in Hemer bleiben, aber auch andere Projekte sind denkbar. Wer sich für die Arbeit des Vereins „Zukunfsenergie für unsere Stadt“ und die Teilhabe an der Energiewende interessiert, kann sich an Konni Hendel, Pressesprecherin des Vereins, par Mail an konni.hendel@unitybox.de oder unter der Rufnummer 0176 / 60994794 melden.