Iserlohn. (hc) Seit sieben Jahren verwandelt sich die Dechenhöhle im Zuge der „Höhlenlichter“ zu einer illuminierten Wunderwelt. Die Tropfsteinhöhle ist im normalen Zustand schon ein „Muss“ für alle Iserlohner, doch die Lichtaustellung lässt die Höhle im doppelten Sinn in einem anderen Licht erstrahlen. „Jeder größere Raum wird von zwei Farben und den Austellungsstücken erleuchtet“, erklärt Wolfgang Flammersfeld von „World of Lights“.

Außerdem sorgen Videoinstallationen für einen bewegten Kontrast zu den Lichtern. Diese entfalten ihre Wirkung dagegen manchmal erst auf den zweiten – oder dritten – Blick. „Man muss sich Zeit nehmen, sonst kann man gar nicht alles aufnehmen“, erklärt Dechenhöhlen-Geschäftsführer Dr. Stefan Niggemann.

Der Rundgang durch die Höhle wird in drei Abschnitte unterteilt. Für jeden sollte man sich rund 15 Minuten Zeit nehmen.

Ein Thema, das in diesem Jahr aufgenommen wurde, ist die Schnecke. Und das hat durchaus einiges mit der Dechenhöhle zu tun. Bereits vor 120.000 Jahren gab es Schnecken in der Höhle, wie archäologische Funde beweisen. Das heißt, dass vor der letzten Eiszeit bereits Schnecken in der Höhle waren und im Gestein überdauerten. Nun sind ihre künstlerischen „Nachfahren“ das absolute „Lieblingsstück“ von Flammersfeld und definitiv ein Highlight der diesjährigen Höhlenlichter.

„Höhlenlichter“-Zeiten

  • Do., 1. bis So., 4. März
  • Do., 8. bis So., 11. März
  • Do., 15. bis So., 18. März
  • Do., 22. bis So., 25. März
  • jeweils von 16.00 bis 18.30 Uhr