Sieg gegen Nürnberg bringt Iserlohn Roosters dem Viertelfinale nahe

Iserlohn. Die Iserlohn Roosters haben mit ihrem ersten Sieg gegen die Nürnberg Ice Tigers bereits am 47. Spieltag das Ticket für die Play-offs gebucht.
Nach tollem Auftakt der Gastgeber, die mit viel Offensivdruck in die Begegnung starteten, gelang den Gästen der erste Treffer. Nach einem Scheibenverlust in der Nürnberger Zone fiel das 0:1 (7.). Borer spielte den Pass auf Heatley, der den völlig alleingelassenen Steckel bediente. Knappe vier Minuten zeigten sich die Sauerländer geschockt, dann sorgte Brodie Dupont mit seinem „Wischer“ im Liegen für den Ausgleich (13.). Zuvor war Marko Friedrich mit einer feinen Einzelleistung noch an der Franken-Hintermannschaft gescheitert. Die Fans hatten kaum ihre Schals wieder eingepackt, da durften sie sie bereits wieder über den Köpfen schwenken – 2:1. Caporusso passte auf Brooks Macek und der ließ Andreas Jenike im IceTigers-Gehäuse keine Chance. In den Schlusssekunden hatten die Sauerländer dann im Powerplay sogar die Chance zum 3:1, doch Caporusso, Connolly und Jaspers brachten die Hartgummischeibe nicht im Kasten unter.

Kapitän York schlägt zu

In Durchgang drei waren nur 58 Sekunden nach Wiederbeginn gespielt, da war der Kapitän höchstpersönlich zur Stelle. Mike York traf drei Sekunden nach Petersens genialem Zuspiel drei Sekunden vor Ablauf von Nowaks Strafe zum 3:1 (31.). In der Folge beruhigte sich die Partie, ehe sie erst in den letzten vier Minuten des Drittels deutlich an Fahrt aufnahm. Doch Roosters-Goalie Chet Pickard hielt sein Team im Spiel, drei super Paraden innerhalb kürzester Zeit stoppten den Angriffssschwung der Nürnberger. Und als Nick Petersen zum 4:1 (37.) traf standen alle Zeichen auf Sieg.
Nürnberg wechselte zu Beginn des Schlussabschnitts den Goalie, Jochen Reimer kam für Andreas Jenike zwischen die Pfosten, doch diese Maßnahme fruchtete nicht. Erst in Überzahl setzten die Gäste den Kasten der Sauerländer unter Druck, bekamen durch Printz den freien Schuss und verkürzten auf 2:4 (50.). Zwei Minuten vor dem Ende nahm Nürnberg den Torhüter vom Eis, ein weiteres Tor gelang den Gästen nicht, aber auch die Sauerländer brachten den Puck nicht im Tor unter.

Die Statistik

  • Roosters: Pickard – Button, Teubert; Côté, Raymond, Périard, Lavallée, Orendorz – Jaspers, Caporusso, Macek; York, Dupont, Petersen; Bassen, Ross, Hamill; Friedrich, Blank, Connolly
  • IceTigers: Jenike (ab 40:01 Jochen Reimer)– Printz, Klubertanz, Joslin, Foster; Borer, Nowak; Weber – Steckel, Heatley, Pföderl; Reinprecht, Ehliz, Patrik Reimer; Murley, Pfleger, Segal; Buzas, Möchel, Oblinger
  • Schiedsrichter: Oswald (Bad Wörrishofen), Schukies (Herne)
  • Tore: 0:1 (06:29) Steckel (Heatley, Borer), 1:1 (12:29) Dupont (Friedrich, Orendorz), 2:1 (13:09) Macek (Caporusso, Button), 3:1 (20:58) York (Petersen, Dupont/5:4), 4:1 (36:23) Petersen (York, Périard), 4:2 (49:18) Printz (Ehliz, Patrick Reimer)
  • Strafen: Roosters: 4: IceTigers: 6
  • Zuschauer: 4.967 (ausverkauft)