Oestricher Dorfplatz: Planungswerkstatt

Thorsten Grote (3.v.l.), Leiter des Bereiches Bodenmanagement der Stadt Iserlohn, und Mitarbeiter der Abteilung Stadtentwicklung und Grundstücke laden zu einer Planungswerkstatt am Freitag, 21. September, auf dem Oestricher Dorfplatz ein. Gut unterstützt werden sie vom Heimatverein „Ortsring Oestrich“. (Foto: Claudia Eckhoff)

Letmathe. (ce) Ein idyllisches Fleckchen Erde zwischen Kindertagesstätte und Kirche umrahmt von schmucken Fachwerkhäusern – das ist der Dorfplatz in Oestrich. Einen Brunnen, der die Geschichte des Ortsteils aufgreift, gibt es hier, einen Spielplatz, eine klassische Dorflinde mit einer hölzernen Sitzbank, die rund um den Stamm läuft. Hier ist Platz für das Dorfleben und tatsächlich wird die Fläche oft und gern von den Oestrichern und ihren Gästen genutzt für Muse-Momente, für Feste, zum Spielen, für große Veranstaltungen und vieles mehr. Der Platz als gemeinsame „Gute Stube“ – liegt den Oestrichern am Herzen.
Im Rahmen des Ortsteilentwicklungskonzeptes soll nun auch der Dorfplatz umgestaltet werden und zwar in engem Dialog mit den Oestricher Bürgern. Bisher ist schon viel Vorarbeit geleistet worden, Ideen und Vorschläge wurden gesammelt. Nun soll es konkreter werden.

Was, wo und wie

Am Freitag, 21. September, von 16 bis 20 Uhr wird direkt auf dem Dorfplatz, der offiziell Herbert-Nolte-Platz heißt, eine Planungswerkstatt aufgebaut, zu der Menschen aller Generationen eingeladen sind.
Alle bisherigen Ergebnisse und Ideen werden dann zusammengebracht. „Es wird darum gehen, vor Ort zu zeigen und zu sehen, was genau wo hin könnte und wie es aussehen würde“, sagte Thorsten Grote, Leiter des Bereiches Bodenmanagement der Stadt Iserlohn beim Pressetermin am Mittwoch. „Das ist ein wichtiger Schritt, bevor die Baupläne erstellt werden und bevor wir dann anfangen, tatsächlich Erde zu bewegen.“

Alle sind gefragt

Rund 370.000 Euro stehen für die Maßnahme zur Verfügung. Zusätzlich mit den Mitteln für notwendige verkehrliche Arbeiten werden etwa 900.000 Euro fließen.
Damit das Geld optimal verbaut wird und alle am Ende den Platz als „ihren“ Platz wahrnehmen, sind alle Generationen gebeten, sich an den Planungen zu beteiligen.
Schon am Dienstag, 11. September, sind Jugendliche um 16 Uhr zu einer Jugendwerkstatt auf dem Platz eingeladen. Organisiert wird diese von den Konfirmanden der Kirche, in die bei Regen die Werkstatt verlegt werden kann.

Großes Lob geht an den Heimatverein Oestrich. „Er ist gut organisiert und wirkt als hervorragender Multiplikator im Dorf“, so Thorsten Grote. „So etwas würden wir uns auch in anderen Stadtteilen wünschen.“