Purer Panik-Rock

Iserlohn. (Red./clau) Ist er‘s, oder ist er‘s nicht? – Karsten Bald ist dem Original Udo Lindenberg in Optik, Gestik und Stimme einfach zum Verwechseln ähnlich. Das wird er am nächsten Samstag, 23. Juli 2011, bei der vierten Folge von „Rock in Barendorf“ unter Beweis stellen.

Ist er‘s wirklich? Keine Panik: Lindenberg-Double Karsten Bald hat den Panik-Präsidenten voll drauf. (Foto: Veranstalter)

An diesem Abend startet um 19 Uhr die „Udo Lindenberg Tribute Show mit der „Panik Power Band“ als Top-Act.

Mitglied der Panik-Familie

Sicherlich gibt es zahlreiche Lindenberg-Doubles in Deutschland, aber keiner bringt Udo so authentisch auf die Bühne wie Karsten Bald. Zusammen mit den fünf Musikern der „Panik Power Band“, die er 2007 gründete, verspricht er eine Tribute-Show der Extraklasse.

Er verfügt über 30 Jahre Bühnenerfahrung, in denen er ungezählte Konzerte absolvierte, an einer Musical-Produktion mitwirkte, einen Udo-Lindenberg-Double-Wettbewerb gewann und während einer WDR-Reprotage über den Panik-Präsidenten den Meister persönlich kennen lernte. Seitdem ist er ein festes Mitglied der „Panik-Familie“ und hatte unter anderem eine kleine Nebenrolle in dem Video „Ganz anders“ mit Udo und Jan Delay.

Deutscher Panikrock

„Panikrock mit deutschen Texten“ heißt das Motto der „Panik Power Band“, zu deren Repertoire die bekanntesten Songs und die schönsten Balladen aus 40 Jahren Udo Lindenberg gehören. Hier ist Mitsingen und Abfeiern angesagt!

Songs der ersten Jahre wie „Jonny Controletti“, „Honky Tonky Show“ oder „Andrea Doria“ dürfen ohne Panik auf der Titanic genauso wenig fehlen wie die Hits der 80er Jahre, „Horizont“ oder „Sonderzug nach Pankow“. Der Bogen spannt sich bis hin zum Nummer-1-Hit „Ich mach mein Ding“ aus 2008. Stilecht mit Akkordeon-Begleitung wird Karsten Bald Perlen wie „Hoch im Norden“ oder „Nichts haut einen Seemann um“ zu Gehör bringen in einer Bühnenshow, die wohl nur völlig vertrocknete Zeitgenossen unberührt lassen wird.

Also: Leinen los und … nur keine Panik.

20 Jahre bester Coverrock

Nie waren die Coverrocker von „Fireball“ besser als heute! Die Iserlohner Band fiebert dem Jubiläumskonzert zum 20-Jährigen in Barendorf entgegen. (Foto:Veranstalter)

Im Vorprogramm gibt es ein waschechtes, regionales Rock-Jubiläum zu feiern: Unbändiger Tatendrang, hohe Musikalität und professionelles Denken stehen seit nunmehr 20 Jahre für beste Coverrock-Qualität unter dem Bandnamen „Fireball“. Die Fans dürfen sich bei diesem Jubiläumskonzert in Barendorf auf ein fulminantes Heimspiel der Iserlohner freuen. Zuletzt rockte „Fireball“ das Barendorf im September 2008 und wurde frenetisch gefeiert.

Die „Fireballs“

„Wir freuen uns ganz besonders, dass wir unser Jubiläum in diesem malerischen Künstlerdorf feiern dürfen. Wir sind immer wieder gern hier zu Gast“, sagt Gitarrist und Sänger Sigurd Klose, der wie Keyboarder Frank Neubacher und Bassist Ebbi Tripp schon in jenen Anfangstagen dabei war, als „Fireball“ noch als „Freistaat Letmathe“ unterwegs war. Damals gehörten auch Bandgründer Robby Trinn und der viel zu früh verstorbene Paul Goldbeck dazu. Seit 2003 sitzt Karsten Bald am Schlagzeug und liefert von dort das rockig groovende Fundament für Rock- und Pop-Hits aus mehreren Jahrzehnten. Jüngstes Bandmitglied ist „The Voice“ Silke Schmiemann, die den „Fireballs“ mit ihrer gewaltigen Stimme eine Prise Blues und Soul mitgibt: Gänsehautfeeling inklusive.

Los geht der tolle Gig um 19 Uhr. Einlass ist ab 18 Uhr. Der Eintritt zu „Rock in Barendorf“ ist wie immer frei für alle Kinder und alle Erwachsenen, die schon einen Barendorf-Bierkrug im Wert von 7,50 Euro an der Kasse vorzeigen oder dort noch schnell erwerben.