Selbstgebautes E-Auto besteht Praxistest

Alexandra Schmidt (4.v.l.) und Prof. Dr. Andreas Nevoigt (7.v.l.) freuen sich mit Studierenden über den bestandenen Praxistest des FH-Autos. (Foto: FH Südwestfalen)

Iserlohn. Dass man aus gebrauchten Fahrzeugteilen allerlei Neues herstellen kann, zeigen häufig Künstler. Dass daraus auch ein fahrtüchtiges Auto entstehen kann, haben jetzt die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Labors für Fahrwerktechnik der Fachhochschule Südwestfalen bewiesen. Ein von Porsche zu Testzwecken in alle Einzelteile zerlegter Sportwagen wurde dem Labor für Fahrwerktechnik der Fachhochschule Südwestfalen in Iserlohn zur Verfügung gestellt. Mitarbeiterin Alexandra Schmidt baute daraus wieder ein neues Fahrzeug zusammen und rüstete es mit einem Elektromotor aus. Eine erste Testfahrt fand jetzt auf dem Gelände des Verkehrsübungsplatzes in Iserlohn statt.
Auf dem Verkehrsübungsplatz in Iserlohn durften Prof. Nevoigt, Alexandra Schmidt und Studierende jetzt das E-Auto zum ersten Mal außerhalb der Hochschule im Gelände ausprobieren.

„Damit wissen wir jetzt, wie sich das Auto in Kurven verhält, ob das Chassis hält, welche Leistung der Akku erbringt und wie das Fahrverhalten insgesamt auf der Straße ist“, sagt Alexandra Schmidt.

Sie ist mit den Ergebnissen der Fahrrunden sehr zufrieden.
Die FH-Forscher denken aber schon weiter. Erste Kontakte wurden mit dem Fachbereich Informatik aufgenommen um weitere Erkenntnisse zum autonomen Fahren zu erhalten.
Interessierte können sich die Probefahrt bei You­tube unter https://youtu.be/mAGJ1Lzwa0c anschauen.