Sprudelnde Erfrischung für Kita und Schule

Iserlohn. Dass das Wasser in Kölle joot ist, ist jedenfalls Karnevalisten hinlänglich bekannt. Aber in Iserlohn? Kann man das Leitungswasser bedenkenlos trinken? Und ob, meint man bei den Stadtwerken Iserlohn. Marketingleiter Mike Kowalski weiß, dass immer mehr Schulen und Kindergärten auf das frische Nass aus dem Wasserhahn setzen. Deshalb unterstützen die Stadtwerke das Engagement, indem sie das Wasser zum Sprudeln bringen.

Doch von vorn: Viel trinken – so lautete der Appell bei den tropischen Temperaturen der vergangenen Monate. Abfüllbetriebe kamen dabei an ihre Kapazitätsgrenzen, weil leere Mehrwegflaschen nicht schnell genug zurückgebracht wurden. Dabei geht es doch viel einfacher.

Trinkwasser ist zu einem Bruchteil an Kosten rund um die Uhr in bester, kontrollierter Qualität verfügbar. Wasser, das bei Kunden der Stadtwerke aus dem Hahn läuft, stammt zu 100 Prozent aus regionalen Vorkommen, die aus dem Sauerland gespeist werden. In der waldreichen Region gibt es eine niedrige Bevölkerungsdichte, ein geringes Verkehrsaufkommen, wenig Landwirtschaft und keine Schwerindustrie. Durch diese geographischen Gegebenheiten ist das Wasser besonders rein, während in den Mineralwässern je nach Abfüllort sogar schon Süßstoffe, Pestizidabbauprodukte oder Korrosionsschutz nachgewiesen wurden.

2.500 Analysen führen die Stadtwerke Iserlohn an ihren 22 Entnahmestellen jährlich durch, um die hohe Qualität ihres Trinkwassers sicher zu stellen. „Wir bereiten das entnommene Rohwasser verfahrenstechnisch auf und führen bei jedem Schritt immer wieder Proben in unseren eigenen Laboren durch“, erklärt Achim Vogel, der bei den Stadtwerken für die Qualität des Wassers verantwortlich ist. Auf diese Weise wird garantiert, dass sich alle Werte des strengsten Vorschriften unterliegenden Trinkwassers im grünen Bereich befinden. Anschließend beginnt der Weg durch das mehr als 500 Kilometer umfassende, ebenfalls streng überwachte Rohrnetz, bevor das kostbare Lebensmittel zu Hause getrunken werden kann.

Das Einzige, was manchen Menschen zum Genuss noch fehlt, ist Kohlensäure. Durch den Einsatz von Wassersprudlern können die erfrischenden Gasbläschen jedoch einfach zugeführt werden. Auch im großen Stil setzen sich die praktischen Geräte immer mehr durch.
Viele Schulen und Kindergärten in der Region nutzen bereits Wasserspender, die mit finanzieller Unterstützung der Stadtwerke angeschafft wurden.

Das Gymnasium Letmathe, die Grundschule Wiesengrund, das Märkische Gymnasium und die Realschule am Hemberg bieten ihren Schülern beispielsweise schon erfrischendes Sprudelwasser zum Nulltarif und auch die neu gebaute DRK-Kindertageseinrichtung Henry an der Gerichtsstraße bekommt einen Sprudler von den Stadtwerken Iserlohn. „Wir freuen uns sehr über das Engagement des Heimatversorgers für die Gesundheit unserer Kinder und Mitarbeiter“, sagt DRK-Geschäftsführer Michael Vucinaj, der die Kita im Oktober offiziell eröffnen wird.