Start gegen dicke Brocken: Kangaroos in der Festung am Hemberg

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2,03 Meter groß und 107 Kilo schwer: Julian Scott ist eine Macht auf dem Spielfeld. (Foto: Iserlohn Kangaroos)

Iserlohn. (Red.) Der erste Schritt in die Saison der zweiten Basketball-Bundesliga ProB ist getan. Erfolgreich. Am vergangenen Wochenende feierten die Iserlohn Kangaroos bei den Dresden Titans mit einem 77:73-Sieg einen erfolgreichen Spielzeit-Auftakt. Nun steht das Heimdebüt bevor. Gegner beim ersten Heimspiel der Saison am Samstagabend, 30. September, um 19.30 Uhr in der neuen Hemberghalle sind die Scan-Plus Baskets aus Elchingen.
Natürlich wollen die Beuteltiere die neue Hemberghalle auch in dieser Saison wieder in eine Festung umfunktionieren. Doch der Auftaktgegner hat es in sich. Die Korbjäger aus Elchingen gehören für viele Experten zum erweiterten Favoritenkreis auf den Titel in der Südstaffel der 2. Basketball-Bundesliga ProB. Nicht nur, weil sie in der vergangenen Saison bis ins Halbfinale der Playoffs vorgestoßen sind. Sondern auch, weil der Kader der Elchinger stark, erfahren und tief besetzt ist. „Das wird schon ein richtiger Brocken“, sagt Kangaroos-Manager Michael Dahmen.
Zum Auftakt feierten die Schwaben einen hauchdünnen 74:73-Erfolg gegen die zweite Mannschaft des FC Bayern München Basketball. Vielflieger Brian Butler erzielte die entscheidenden Punkte per Korbleger 59 Sekunden vor Ende der Partie. Leitwolf und Kapitän der Scan-Plus Baskets ist indes der bundesligaerfahrene Routinier Marin Petric (37).
„Ich denke, dass es ein physisches Spiel werden wird. Davor dürfen wir nicht zurückschrecken, sondern müssen dagegenhalten und im Gegenzug versuchen, unsere Stärken auszuspielen“, sagt Dahmen.
Die Kangaroos haben indes ihre Seuchenwoche während der Vorbereitung auf das Auswärtsspiel bei den Dresden Titans mit einem Erfolg gekrönt. Sören Fritze und Julian Scott führten das Team von Coach Dragan Torbica zum wichtigen 77:73-Erfolg gegen die Elb­riesen.
Die erste Grippewelle scheinen die Kangaroos weitgehend überstanden zu haben. Lediglich Ruben Dahmen lag nach dem Dresden-Spiel flach.
Für die Kangaroos steht fest: Sie wollen am Samstagabend vor heimischer Kulisse nachlegen. „Die neue Hemberghalle ist unsere Festung. Und die wollen wir auf jeden Fall verteidigen“, sagt Torbica.
Auch am späten Samstagabend soll die nahezu perfekte Bilanz der Kangaroos weiter Bestand haben. Nur ein reguläres Saison-Spiel haben die Iserlohner in den vergangenen drei Jahren vor in ihrer Festung verloren. Und dabei soll es auch gegen Elchingen bleiben.