Varnhagensche Spurensuche

Iserlohn. Was verbirgt sich eigentlich hinter dem Namen „Varnhagen“, mit dem die Stadt Iserlohn eine Straße, die Evangelische Gemeinde das inzwischen kreiskirchliche Haus an der Piepenstockstraße und eine Bibliothek bezeichneten? Es ist die Erinnerung an ein seltenes Phänomen in der Geschichte unserer Stadt: Nahezu 20 Träger dieses Namens lebten und wirkten hier zwischen dem 16. und dem 19. Jahrhundert als evangelische Pfarrer, erlitten mit der Bevölkerung Seuchen, Kriegs- und Feuersnot und hinterließen, jeder auf seine Weise, ihre Spuren.

Warum gerade in Iserlohn so viele Geistliche aus einer einzigen Familie tätig waren, was sie bewegten und was bis in unsere Zeit hineinwirkt, das ist das Thema eines Vortrages von Pfarrerin Brigitte Zywitz, Leiterin des Evangelischen Burgarchivs und der Varnhagen-Bibliothek, und der ehemaligen Kulturamtsleiterin Marieluise Spangenberg. Die beiden Referentinnen berichten über „Die Geschichte der Familie Varnhagen in Iserlohn“ in einer Veranstaltung des KKV am Donnerstag, 7. Februar 2013, um 19 Uhr im Griesenbeck-Haus in der Prinzenstraße 13. Der Eintritt ist frei. Gäste sind willkommen.