Vom Mensch zur Marke

Peter Maffay: In Iserlohn spricht er beim Campus-Symposium. (Foto: Veranstalter)

Iserlohn. Sein kleiner Drache „Tabaluga“ ist der Held aller Kinder, er selbst einer der wenigen Stars der deutschen Musikszene. Die Marke Maffay steht in der Bundesrepublik für 42 erfolgreiche Jahre im Showgeschäft, für ausverkaufte Hallen, für einen besonderen Menschen. Sänger, Schauspieler, Komponist, Musikproduzent und Mensch. Beim internationalen Wirtschaftstreffen „Campus-Symposium“ in Iserlohn wird der heute 62-Jährige im September vom Leben berichten, seinem Eigenen und dem der Anderen.

Der Name Maffay steht nicht nur für seine musikalische Arbeit, sondern auch für einen Prominenten, der sich engagiert. In seinen Songtexten kämpft er gegen Umweltverschmutzung, 2005 spielte der Friedensaktivist vor deutschen ISAF-Truppen in Afghanistan. Ob für eigene Projekte wie die „Peter Maffay-Stiftung“ oder als Pate der „José Carreras Leukämie Stiftung“ und von „World Vision Deutschland“ – er hilft bedürftigen Menschen, setzt sich vor allem für Kinder ein.

„Peter Maffay ist der Prototyp des bescheidenen Stars. Er setzt seine Bekanntheit für die Allgemeinheit ein, um Gutes zu tun“, betont Malin Schlömer, Projektleiterin des Campus-Symposiums. Maffays Popularität, aber auch sein Lebensweg waren dafür von immenser Bedeutung. „Vom Mensch zur Marke“ lautet der Titel seiner Rede auf dem Campus am Seilersee, auf den sich vor allem das rein studentisch geprägte Organisationsteam besonders freut. „Es ist wunderbar, die Gelegenheit nutzen zu können, vor jungen Menschen über die Schnelllebigkeit des Musikgeschäfts und verbindliche Werte zu sprechen“, so Maffay vor seinem Besuch.

Das Campus Symposium wird alle zwei Jahre von Studenten der BiTS in Iserlohn veranstaltet. In diesem Jahr findet die internationale Wirtschaftskonferenz am 13. und 14. September 2012 bereits zum siebten Mal auf dem Campus Seilersee statt. Bisherige Referenten des Campus Symposiums waren u.a. Bill Clinton, Kofi Annan, Gerhard Schröder, Tony Blair und Al Gore.