Was haben Tatorte und das Iserlohner Museum gemeinsam?

Was ist hier geschehen?Auf der Wermingser Straße wies Flatterband auf einen Tatort hin

Was ist hier geschehen?Auf der Wermingser Straße wies Flatterband auf einen Tatort hin, der tief in der Iserlohner Geschichte verwurzelt ist. (Foto: Museum)

Iserlohn. (as) Was haben tödliche Schüsse und andere Verbrechen und Missetaten mit dem Museum zu tun? Gerd Schäfer lacht. „Mehr als man denkt“, sagt der Leiter der städtischen Museen in Iserlohn.

Mit Tatorten wirbt das Museums-Team für die Wiedereröffnung des städtischen Museums am Fritz-Kühn-Platz. Elf Monate war es geschlossen und wurde in dieser Zeit auf den neuesten Stand gebraucht. Die große Eröffnung steht am Freitag, 31. März, an.
Die Tatorte sind eine Möglichkeit, darauf aufmerksam zu machen, was Iserlohn und die Stadtgeschichte alles zu bieten haben. Bis zum 18. März beispielsweise wies Flatterband auf der Wermingser Straße vor der Reformierten Kirche auf eine Bluttat der Iserlohner Vergangenheit hin. Am 17. Mai 1849, es war ein Himmelfahrtstag in den Revolutionsjahren, wurde hier ein preußischer Militär erschossen. Warum? Die Erklärung gibt‘s ab dem 31. März im Stadtmuseum.
Erdacht wurde die Kampagne von Klein und Neumann Kommunikations-Design. Unterstützung gab‘s auch von vielen anderen Stellen. Dem Ordnungsamt beispielsweise oder der Polizei, die unter anderem das Flatterband zum Absperren des „Tatorts“ zur Verfügung stellte.