Welche Folgen hat der JVA-Neubau in Iserlohn?

Drüpplingsen. Wie wird der Neubau der Justizvollzugsanstalt Iserlohn aussehen? Wo wird konkret gebaut? Und vor allem: Wann geht‘s los? Diese Fragen brennen den Mitgliedern der Dorfgemeinschaft Drüpplingsen schon lange unter den Nägeln. Nun sollen die Antworten kommen.

Der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW (BLB NRW) lädt ein zu einer Informationsveranstaltung. Sie findet statt am Montag, 29. Oktober, um 18 Uhr in der Schützenhalle Drüpp­lingsen, Heidestraße 6.

Rede und Antwort stehen Helmut Heitkamp, Leiter der Niederlassung Dortmund des BLB NRW, Gudrun Schäpers und Jakob Klaas vom NRW-Justizministerium, Joachim Güttler, Leiter der JVA Iserlohn, und Thorsten Grote, Stadtbaurat von Iserlohn.

Der Neubau der Justizvollzugsanstalt, davon gehen die Mitglieder der Dorfgemeinschaft aus, werde mehrere Jahre dauern. Das kann belasten. Durch den Abriss der Dienstwohnungen beziehungsweise -häuser von JVA-Bediensteten werde das Dorf schrumpfen. Es verliere womöglich auf einen Streich rund zehn Prozent seiner ohnehin nur 1.100 Einwohner.

Die Veranstaltung ist öffentlich, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.