„Wer wir sein können“: Robert Habeck spricht und liest in Menden

Menden. Er ist eine Art Popstar der aktuellen Politik. Nun kommt Robert Habeck, Vorsitzender der Grünen, nach Menden. Auf Einladung von Buchhändler Andreas Wallentin spricht der Politiker am Montag, 18. Februar, um 19.30 Uhr auf der Wilhelmshöhe, Schwitter Weg 29.

Sein jüngstes Buch „Wer wir sein könnten“ soll Leitfaden für seinen Vortrag sein. Es trägt den Untertitel „Warum unsere Demokratie eine offene und vielfältige Sprache braucht“.
Schon wieder ein schriftstellernder Politiker? Mitnichten. Robert Habeck war Schriftsteller, bevor er Mitglied bei den Grünen wurde. Gemeinsam mit seiner Ehefrau Andrea Paluch hat der Doktor der Philosophie mehrere Romane, ein Theaterstück, aber auch Kinder- und Jugendbücher veröffentlicht. Nun jedoch widmet er sich in seinen Büchern auch politischen Fragen.

„Asyltourismus“, „Überfremdung“, „Gesinnungsdiktatur“, „Hypermoral“, „Volksverrat“ – viel ist in den vergangenen Monaten über die Sprachverrohung in der Politik gesprochen worden. Eine Zeit des politischen Brüllens und Niedermachens ist angebrochen – nicht nur von Seiten der AfD. Doch was passiert da eigentlich genau? Wo verläuft die Grenze zwischen konstruktivem demokratischen Streit und einer Sprache, die das Gespräch zerstört, die ausgrenzt, entmenschlicht? Und ist das alles nur eine Frage des mangelnden Stils?

Robert Habeck erinnert in „Wer wir sein könnten“ daran, dass die Frage, wie wir sprechen, entscheidend ist für die Gestaltungskraft unserer Demokratie. Dass Sprache – nicht nur in der Politik – den Unterschied macht. Und er entwirft die Skizze eines politischen Sprechens, das offen und vielfältig genug ist, um Menschen in all ihrer Verschiedenheit zusammenzubringen und in ein Gespräch darüber zu verwickeln, wer wir sein könnten und wer wir sein wollen.
Karten für die Veranstaltung gibt es in der Buchhandlung Daub in Menden, Tel. 02373 / 3065, www.buch-daub.de.

 

 

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