Werbegemeinschaft Letmathe

Die Werbegemeinschaft Letmathe hat gewählt. Der Vorstand besteht nun aus (v. li.) Rainer Großberndt (2. Vorsitzender), Andrea Schuppe, Frank Blumberg, Gisela Wydra, Manfred Gloede (1. Vorsitzender), Wolfgang Oswald, Wolfgang Petrak (3. Vorsitzender) und Sabrina Grigutsch. Im Bild fehlt Willy Röttgers. (Foto: Claudia Eckhoff)

Letmathe. (clau) Mit einem Rückblick auf die Fülle der erfolgreich zur Freude der Letmather und ihrer Gäste durchgeführten Veranstaltungen eröffnete am Mittwochabend, 30. April, im Steakhaus „Zur Lenne“ der erste Vorsitzende der Werbegemeinschaft, Manfred Gloede, die diesjährige Jahreshauptversammlung.

Ob Neujahrsempfang, Osteraktion, Kiliankirmes, Brückenfest, Benefizkonzert oder Weihnachtsmarkt – die Mitglieder der Werbegemeinschaft dürfen zufrieden sein. Alle Feste und Aktionen wurden gut angenommen.

Nach dem Kassenbericht – „positive Prognose trotz momentaner bilanzieller Überschuldung“ – und der Zustimmung durch die Kassenprüfer konnte der Vorstand entlastet werden.

Astrid Kreckel-Palluch, Angela Becker-Siebert und Christoph Ross legten nach Jahren im Einsatz nun die Arbeit im Vorstand der Werbegemeinschaft nieder und wurden mit Blumen und Worten des herzlichen Dankes verabschiedet.

Vorstandswahl

Wahlleiter Bernd Hartmann wusste selbst aus eigener Erfahrung zu berichten, wie viel Zeit jedes Vorstandsmitglied letztlich doch der gemeinsamen Sache opfern muss und dass es schier unmöglich ist, es allen recht zu machen.

Dann schritt man zügig zur Wahl. Der wieder für zwei Jahre gewählte Vorstand besteht nun aus Manfred Gloede (1. Vorsitzender/ Verwaltung), Rainer Großberndt (2. Vorsitzender/ Veranstaltungen), Wolfgang Oswald (3. Vorsitzender/ technische Leitung), Andrea Schuppe (Finanzen), Gisela Wydra (Marketing), Frank Blumberg (Mode), Wolfgang Petrak (Kinder und Jugend), Willy Röttgers (Material und Lager) und Sabrina Grigutsch (Mitglieder).

Ausblick ins Jahr

Es folgte ein Ausblick des 1. Vorsitzenden Manfred Gloede ins weitere Jubiläumsjahr „975 Jahre Letmathe“. Den Neujahrsempfang im Saalbau – „wunderbar“ – und die von den Wirten gemeinsam gestemmte Weiberfastnacht im Saalbau können getrost unter „Erfolg“ verbucht werden. Zu den Oster- und Muttertagsaktionen wird bald Näheres zu erfahren sein.

Beim Cityfest im Mai – Focus auf Mode und verkaufsoffenem Sonntag – überlegen die örtlichen Wirte wiederum, wie sie sich einbringen können. Die diesjährige 560. Kiliankirmes – „noch größer und noch schöner“ – und das immerhin schon 10. Brückenfest – „in ganz Westfalen beliebt“ – werden ebenfalls vom 975. Stadtjubiläum geprägt sein. Manfred Gloede: „Das wird historisch. Wir arbeiten noch dran.“

Fest auf der Schiene?

Ein ganz besonderes Ereignis im September wirft bereits erste schillernde Schatten voraus: „150 Jahre Ruhr-Sieg-Bahn“ – das wird mächtig unter historischem Dampf gefeiert werden und zwar durch ganz Südwestfalen entlang der Strecke. Nicht nur eingeschworene Eisenbahn-Fans werden dabei auf ihre Kosten kommen – da ist sich Rainer Großberndt als Veranstaltungsfachmann ganz sicher und kriegt selbst schon glänzende Augen. Natürlich wird auch die Werbegemeinschaft sich bei diesem einmaligen Fest einbringen!

Bitte schon vormerken!

  • Im Herbst steht endlich das eigentliche Fest zum Stadtjubiläum an: Am 24. September wird es rund um das Haus Letmathe bunt, historisch, heiter, kulinarisch, gesellig und informativ zugehen.
  • Late-Night-Shopping am 6. Oktober, Kultur auf der Hebebühne am 27. November, Weihnachtsmarkt am 2. bis 4. und 9. bis 11. Dezember, Nikolausaktion… – der Kalender ist gut gefüllt!
  • Verkaufsoffene Sonntage wird es am 5. Juni, 17. Juli, 4. September und 4. Dezember geben.

Weihnachtsmarkt verlegen?

Lebhaft, temperamentvoll und kontrovers diskutierten die Mitglieder der Werbegemeinschaft die Zukunft des Weihnachtsmarktes. Soll er im Park von Haus Letmathe bleiben, wo er sich gut bewährt hat, seinen vollen Charme entwickelt und jährlich viele auswärtige Gäste heranzieht? – Oder sollte er nicht mitten ins Herz der Stadt verlegt werden, damit die vielen Weihnachtsmarktbesucher auch den ein oder anderen Euro in den Letmather Geschäften lassen. Würde der Markt seinen unverwechselbaren Charme und folglich Besucher verlieren?

Wollen die Geschäftsleute wirklich eine Holz-Bude vor ihrer Tür, die zudem unter der Woche geschlossen ist? Welche zusätzlichen Kosten würden entstehen und wer übernimmt sie? Letmathe punktet mit guter Befahrbarkeit und Parkplätzen – soll man riskieren, dies alles mit Marktbuden zu verbauen?

Hier wird in nächster Zeit viel zu besprechen sein, bevor es zu einer Entscheidung kommen kann.

„Vereinssponsoring“

Erfreuliches gab es vom „Vereinssponsoring“ zu hören. Vor 15 Jahren konnten die Letmather Geschäftsleute erstmals 2800 DM an die örtlichen Vereine übergeben. Mittlerweile beteiligen sich 52 Unternehmen an der guten Sache und brachten im vergangenen Jahr stolze 10.477 Euro auf, die an 92 Vereine ausgeschüttet werden konnten.