Wohnen, heilen, spielen – Baustart für Servicewohnen in Kalthof

Baustart für Servicewohnen in Kalthof
Die Arbeiten haben begonnen. Vertreter von IGW, Stadtverwaltung und den beteiligten Architekturbüros trafen sich jetzt auf dem Baugrundstück an der Refflingser Straße in Kalthof. Hier entsteht das Projekt Servicewohnen und eine Kita. (Foto: Andrea Schneider)

Kalthof. Der frühe Frühlingsbeginn hat es möglich gemacht: Die Bagger sind vorgefahren, die vorbereitenden Arbeiten so gut wie abgeschlossen. Nun geht es an die Tiefbauarbeiten, damit noch in diesem Frühjahr der Grundstein für das Projekt Servicewohnen an der Refflingser Straße in Kalthof gelegt werden kann.

Zusätzlich zur eigentlichen Wohnanlage entstehen auf dem Grundstück Parkplätze und eine Kindertagesstätte. Sie wird das neue Zuhause der Awo-Kita Lummerland, die jetzt noch an der Leckingser Straße in der Nähe der Grundschule untergebracht ist. Hier werden künftig nicht nur 40 Kinder in zwei, sondern an die 60 Kinder in drei Gruppen betreut werden können.

Olaf Pestl, Geschäftsführer der Iserlohner Gemeinnützigen Wohnungsgesellschaft (IGW), schildert den Zeitplan: „Der Umzug der Kita wird am 1. August 2020 stattfinden.“ Daran ist nicht zu rütteln. Für die eigene Wohnbebauung kann sich die IGW als Bauherrin etwas mehr Zeit lassen. „Wir rechnen mit dem Einzug der ersten Mieter zum Ende des kommenden Jahres“, sagt Olaf Pestl.

Bis es soweit ist, wird noch viel geschehen auf dem Gelände an der Leckingser Straße. „Das Grundstück wird auf das Niveau der Straße angehoben“, erklärt Daniel Tries von der IGW. So verhindert man nicht nur eine abschüssige Strecke zum Eingangsbereich, auch die Entwässerung und der Zugang zur Kanalisation vereinfachen sich.

Neu gestaltet wird darüber hinaus der Radweg, der ebenfalls über das Gelände verläuft. Stefan Baumann, Leiter der Abteilung Stadtentwicklung und Grundstücke bei der Stadt Iserlohn, ist davon überzeugt, dass die IGW mit Bauprojekten wie dem Servicewohnen in Kalthof den richtigen Weg eingeschlagen hat. „Wir freuen uns über den Impuls, Wohnraum für ältere Menschen zu schaffen, die in ihrem Ort, in ihrem Quartier bleiben wollen“, sagt er. Er habe ausschließlich positive Rückmeldungen aus Kalthof bekommen.

„Etwa 35 Wohneinheiten entstehen in der Wohnanlage“, sagt Olaf Pestl. „Außerdem eine Ergo- und eine Physiotherapiepraxis.“ Er weist noch einmal ausdrücklich darauf hin, dass es sich bei Servicewohnen nicht um ein Seniorenheim handele. Hier gehe es um völlig selbstständiges Wohnen mit einem Service, der mit Nachbarschaftshilfe zu vergleichen sei. Das Interesse an den Wohnungen sei sehr groß. In den kommenden Monaten, voraussichtlich im April, werde die IGW die nächste Infoveranstaltung rund um das Bauprojekt in Kalthof anbieten.

 

 

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