Abbas Mandeh: Aus dem Iran nach Schwerte

Schwerte. (NO) Der „Schüler“, der bei der Prisma-Bildungsplattform einen Orientierungskurs besuchte, kehrt in sein altes Klassenzimmer zurück. Aber nicht zum Unterricht, sondern um eine Auswahl seiner Werke auszustellen. Deshalb wird der Raum in eine kleine Galerie verwandelt.

Aus dem Iran nach Schwerte

„Abbas Mandeh – Von Mahabad nach Schwerte“ ist der Titel der Ausstellung, die am kommenden Freitag durch Bürgermeister Dimitrios Axourgos eröffnet wird. Öffentlich zugänglich ist die Schau dann am Samstag und Sonntag, 30. Juni und 1. Juli, jeweils von 14 bis 16.30 Uhr.

Vielseitig aktiver Künstler

Abbas Mandeh, 1969 geboren, ist in seiner Heimat Iran ein bekannter Künstler. Sowohl klassische Malerei als auch moderne und abstrakte Kunst gehören zu seinem Spektrum. Mandeh arbeitet vor allem mit Bleistift, Acryl und Öl. Der iranische Künstlerverband ernannte ihn zum Ehrenmitglied.

Die meisten seiner Werke sind in Teheran ausgestellt. Ausstellungen gab es aber auch in der Türkei und in seiner Heimatstadt Mahabad.

Neue Heimat Schwerte

Abbas Mandeh besaß einst fünf Ateliers, in denen er jahrelang unterrichtete. 2014 und 2015 war er auch im iranischen Staatsfernsehen zu sehen.

2016 flüchtete Mandeh mit seiner Familie über Italien nach Deutschland und lebt seither im Zentrum von Schwerte. Hier versucht er, seinen künslterischen Lebensweg fortzusetzen.