Amor-Amaro-Krimis: Anonymer Autor lädt zu drei Lesungen ein

Schwerte/Dortmund. (NO) Amor Amaro, das ist der Privatdetektiv mit italienischen Wurzeln, der schon den Fall mit der Toten auf dem „Duschklo“ löste – nachzulesen im Buch „Amor Amaro und die tote Nachbarin“. Der Krimi wurde verfasst von einem gewissen Marco Toccato – das Pseudonym eines Mannes mit offensichtlichem Italien-Faible, der sich auch nach der Veröffentlichung seines zweiten Kriminalfalls mit dem Titel „Amor Amaro beendet die diXXda Verschwörung“ noch nicht „outen“ möchte. Das Geheimnis wird allerdings in Kürze gelüftet – denn der noch anonyme Autor lädt in Kürze zu drei Lesungen ein. Beim Schritt in die Öffentlichkeit ist ihm der Schwerter „Flusspoet“ Thorsten Trelenberg gern behilflich.
Dortmunder Lokalkolorit
Bereits im vergangenen Jahr hatte der Wochenkurier über „Marco Toccato“ berichtet. Hinter dem Pseudonym verbirgt sich ein Rentner aus dem Dortmunder Süden, der sich erstmals als Krimiautor versucht. Auch sein zweites Buch um die „dixxda-Verschwörung“ ist mit reichlich Lokalkolorit unterlegt. Unschwer wird man in Kronenburg, in dem sich der Ermittler Amor Amaro und sein Kumpel Heinz Kleinert tummeln, Dortmund erkennen. Und auf dem Cover des zweiten Buches prangt unübersehbar der „Ostwestfalentower“.
Was geschieht im kürzlich erschienenen Amaro-Krimi um die „diXXda-Verschwörung“? Wieder wird eine Leiche gefunden. Diesmal ist es der IT-Tycoon Heiner Lurrwich, der kurz vor dem Deal seines Lebens stand. Mark Zuckerberg hatte ihm 1,5 Milliarden Dollar geboten. Den interessierte das „Poser Prolo Protzer-Portal“ diXXda© im Internet.
Der Tote war von schönen Frauen umgeben. Elena Anders ist eine perfekte Schönheit und Heiners letzte Partnerin; wurde sie Heiner Lurrwich zu alt? Last but not least war Amors gute Freundin Adriana Salimbeni, eine junge, wunderschöne Sizilianerin auf dem Weg in die Fänge und das Bett von Lurrwich. Elena wäre abgemeldet gewesen – ein Mordmotiv?
„Einfach mal lesen, wie Amor sich bei einer Verfolgungsjagd im Kronenburger Untergrund aus der Affäre zieht!“, empfiehlt der noch unbekannte Autor, dessen Krimis als eBook im Netz oder als Paperback bzw. Hardcover im Buchhandel – in Schwerte in der Ruhrtal-Buchhandlung – erhältlich sind.
Lesungen
Am Samstag, 28. Januar, findet um 18 findet beim Italienverein Depot, Raum 17, Immermannstraße 29, in 44147 Dortmund eine Lesung statt, die besonders die italienischen Momente in „Marco Toccatos“ Büchern hervorheben wird. Für alle Gäste gibt es dazu den Kräuterlikör Amaro von Sibona, solange der Vorrat reicht
Am Dienstag, 7. Februar, um 19 Uhr findet in der Stadtteilbibliothek Dortmund-Hörde, Hermannstraße 33 (nahe der „Dünnen Martha“) eine weitere Lesung statt, die insbesondere die Hörder Momente der Amaro-Krimis betont.
Ein weiterer Termin ist im „Neumarkt-Wohnzimmer“ in Haus Rode, Am Heedbrink 72 direkt am Neumarkt in Hörde am Montag, 13. Februar, 18 Uhr. Auch dort steht Hörde (Kronenburg-Haufen in den Amaro-Krimis) im Mittelpunkt. „Marco Toccato“ freut sich schon jetzt auf viele Besucher – und darauf, endlich seine wahre Identität preiszugeben.