Apotheken-Notdienst in Schwerte: Unterschriften übergeben

(Foto: AG 60plus)

Schwerte. In den letzten Wochen hat die SPD-Arbeitsgemeinschaft 60plus auf ein großes Problem hingewiesen: Anfang des Jahres wurde der Apothekennotdienst neu geregelt. Damit verbunden müssen Schwerter bei Bedarf nun bis Dortmund oder Hagen fahren, um im Notfall Medikamente zu bekommen.

„Wir wissen, dass der Notdienst vermutlich nicht neu organisiert wird, daher schlagen wir auch andere bürgerfreundliche Lösungen vor“, so Siegfried Beisemann, Vorsitzender der AG 60plus. Verwiesen wird auf einen aktuellen Testlauf von Arzneimittel-Abgabeterminals in Rheinland-Pfalz, der vielversprechend sei.

Eine zeitnahe und flexible Lösung wird in einem Medikamente-Bringdienst gesehen. Hier könnte auf vorhandene Strukturen zurückgegriffen werden.

Die SPD-Senioren haben in den vergangenen Wochen 600 Unterschriften gesammelt, um ihre Forderung nach Verbesserungen für die Medikamentenversorgung im Notfall zu unterstreichen. Diese übergaben sie nun an den SPD-Landtagsabgeordneten Hartmut Ganzke, mit der Bitte, das Problem im Landtag zu thematisieren.