Auftakt zur Hanse-Ausstellung

Schwerte. Der Förderverein Ruhrtalmuseum lädt am 8. April 2013 um 20 Uhr ein zum nächsten Abend der Reihe „Montags im Museum“ mit dem Thema „Die Hanse in Westfalen“.

Die Wurzel der Hanse lag, lange vor der Gründung Lübecks im Jahre 1159, in Westfalen, so beginnt eigentlich jedes Buch über die Geschichte der Hanse. Lübeck, das spätere Haupt der Hanse, wurde maßgeblich von Kaufleuten aus Westfalen besiedelt. In der gesamten Zeit der Hanse, von den Anfängen bis zur allmählichen Auflösung während des 17. Jahrhunderts, kam den westfälischen Kaufleuten mit ihren Städten eine besondere Bedeutung zu.

Vor allem von Soest und Dortmund ausgehend waren Genossenschaften westfälischer Kaufleute schon früh im gesamten Ostseeraum, aber auch im Westen, etwa in London und Flandern, tätig. Sie vermittelten einen globalen Handel zwischen West und Ost, Süd und Nord.

Dabei bildeten die Kaufleute eine spezifische Sprache, Architektur, Rechtsleben, Handelsmechanismen, kurz eine eigene Form der Stadtkultur, aus. Der Vortrag wird dies vor allem anhand von Dortmund, aber auch für die Schwerter Hansekaufleute, vorstellen.

Der Vortrag von Prof. Dr. Thomas Schilp, Stadtarchiv Dortmund/Universität Duisburg-Essen, bildet zugleich den Auftakt zur Eröffnung der Ausstellung „Von der Hansekogge bis zur stillen Kapelle“, die vom 9. April bis zum 5. Mai 2013 in der Halle des Ruhrtalmuseums zu sehen sein wird.

Zur Ausstellungseröffnung lädt die Deutsche Stiftung Denkmalschutz, Ortskuratorium Bochum-Dortmund sowie das Ruhrtalmuseum und Förderverein des Ruhrtalmuseums ein. Der musikalische Rahmen wird durch die Musikschule Schwerte gestaltet.

Der Eintritt am Montag im Museum ist frei, eine Spende für die Museumsarbeit ist willkommen.