B 236: Ausbau kann endlich beginnen

Die unendliche Geschichte des Ausbaus B236 nimmt nun doch noch ein positives Ende (v.l.): Bundesminister Alexander Dobrindt

Die unendliche Geschichte des Ausbaus B236 nimmt nun doch noch ein positives Ende (v.l.): Bundesminister Alexander Dobrindt, Hubert Hüppe MdB und Oliver Kaczmarek MdB. (Foto: Büro Kaczmarek)

Schwerte. „Nach über zehn Jahren können wir endlich verkünden, dass der überfällige Ausbau der B236 noch diesen Sommer beginnen wird. Nach der Fertigstellung im Sommer 2020 werden die Staus rund um den Freischütz und die Hörder Straße der Vergangenheit angehören“, freut sich der heimische Oliver Kaczmarek über die Zusage aus dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur. Das Investitionsvolumen für den 1,7 Kilometer langen Bauabschnitt beträgt 26 Millionen Euro.

Auch der Bundestagsabgeordnete Hubert Hüppe (CDU) begrüßt die Baufreigabe für die B236 in Schwerte. Hüppe informierte telefonisch sofort den Schwerter Bürgermeister Heinrich Böckelühr, der sich ebenfalls über den Startschuss freut. „Endlich kann es losgehen. Lange haben wir auf die Baufreigabe und die Mittel gewartet“, so Böckelühr.
Kaczmarek hatte sich dafür eingesetzt, dass der Ausbau der B236 zwischen der Stadtgrenze zu Dortmund und der Autobahn-Anschlussstelle Schwerte in den Bundesverkehrswegeplan 2030 aufgenommen wurde. Da das Projekt als „laufendes und fest disponiertes Projekt“ eingestuft wurde, stand einer Realisierung nur noch der Planfeststellungsbeschluss im Weg.
Bereits letztes Jahr hatte auf Nachfrage des Bundestagsabgeordneten der Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen mitgeteilt, dass man sich schon in den konkreten Vorbereitungen befand und nur noch den Planfeststellungsbeschluss abwarten würde. Nachdem die Bezirksregierung Arnsberg als zuständige Planfeststellungsbehörde den Beschluss erstellt hat, kann der Ausbau nun endlich beginnen.