Bei Annika Möller laufen in Holzen die Fäden zusammen

Blümchen für die neue Quartiersmanagerin Annika Möller (r.) gab es von (v.l.) Vera Born (Sozialer Dienst des AWO- Seniorenzentrums)

Blümchen für die neue Quartiersmanagerin Annika Möller (r.) gab es von (v.l.) Vera Born (Sozialer Dienst des AWO- Seniorenzentrums), Verena Isabelle Weber (Projektleitung „Unser Zuhause im Quartier“) und Kirsten Hellmann (Leiterin des Seniorenzentrums). (

Schwerte-Holzen. (Red.) In Schwerte-Holzen ist das durch die AWO Westliches Westfalen e.V. initiierte und durch die Deutsche Fernsehlotterie mit 104.000 Euro geförderte, dreijährige Projekt „Quartiersentwicklung Schwerte-Holzen“ gestartet. Es soll Ideen und Aktivitäten bündeln und dazu beitragen, dass ältere Menschen möglichst lange selbstbestimmt in ihrem häuslichen Umfeld verbleiben können.

Ansprechpartnerin für Holzen
Bei der neuen Quartiersmanagerin Annika Möller, 25, laufen die Fäden zusammen. Das Quartiersbüro befindet sich im Verwaltungstrakt des Friedrich-Krahn-Seniorenzentrums der AWO am Westhellweg 220. Annika Möller ist dort Ansprechpartnerin sowohl für Quartiersbewohner als auch für die Akteure des Stadtteils. Sie übernimmt eine Vermittlerfunktion, sammelt Informationen zu allen Angeboten im Quartier und schafft somit Transparenz hinsichtlich der vielfältigen Möglichkeiten.
In Kooperation mit unterschiedlichen Akteuren aus dem Haupt- und Ehrenamt werden bereits vorhandene Angebote und Dienstleistungen vernetzt, weiterentwickelt und leicht zugänglich gemacht.
Bewohner sollen aktiv werden
Im Rahmen des Quartiersprojekts geht es vor allem um Teilhabe und Hilfe zur Selbsthilfe. Die Quartiersbewohner sollen aktiv werden und ihre Ideen und Vorstellungen einbringen. Erste Anregungen für Verbesserungspotenzial im Quartier Schwerte-Holzen hat die im Vorfeld des Projekts durchgeführte Befragung und Quartiersbegehung der Quartiersbewohner und Akteure ergeben: Begegnungsorte, mehr öffentliche Toiletten, mehr Sitzbänke, wohnortnahe Informations- und Beratungsmöglichkeiten, eine verbesserte Infrastruktur, haushaltsnahe Dienstleistungen und Kultur- sowie Freizeitangebote sind konkrete Wünsche der Holzener. Bereits in der Planungsphase sind ein offenes Tanzcafé für Ältere und ein „Repair“-Café, in dem Haushaltsgeräte wieder in Schuss gebracht werden sollen.
Kooperation erwünscht
Der Quartiersmanagerin Annika Möller ist die enge Zusammenarbeit mit der Interessengemeinschaft Schwerte-Holzen und den dort vertretenen Akteuren wichtig. Darüber wird ist eine intensive Kommunikation und Kooperation mit der Stadt Schwerte und dem zurzeit in Schwerte-Westhofen aktiven Arbeitskreis „Generationengerechte Sozialraumentwicklung“ angestrebt.
Kontakt
Bei Fragen, Sorgen, Ideen, Anregungen und Wünschen rund um das Quartier Schwerte-Holzen ist Quartiersmanagerin Annika Möller Ansprechpartnerin. Kontakt: Friedrich-Krahn-Seniorenzentrum, Westhellweg 220, Raum E 15, Tel. 02304 / 899647, Mobil 0174 / 1429109.