Besuch aus Pjatigorsk: Multinationaler Kaukasus

Schwerte. (Red.) Auf Einladung der Auslandsgesellschaft
Dortmund kommen in Kürze zwei hochkarätige Gäste aus der Schwerter Partnerstadt
Pjatigorsk in die heimische Region, besuchen unter anderem die Ruhruniversität
Bochum und das BVB-Stadion und freuen sich ebenfalls darauf, die schöne
Hansestadt an der Ruhr kennenzulernen.
Bei dieser Gelegenheit werden Dr. Dmitry Yurchenko, Direktor des Instituts
für Linguistik, Kommunikationsmanagement und Informationstechnologien an der
Staatlichen Universität Pjatigorsk, und seine Kollegin Dr. Natalia Kashirina,
Dozentin und Koordinatorin für internationale Arbeit an der Universität, am
Mittwoch, 19. Oktober 2016, ab 19 Uhr im Ruhrtal-Museum einen Vortrag halten.
Thema: „Multinationale Region Nordkaukasus – Geschichte und Gegenwart als
Herausforderung.“ Beide sprechen hervorragend Deutsch.
Miteinander der Nationalitäten
Im Nordkaukasus haben die zahlreichen Nationalitäten nicht immer friedlich
miteinander gelebt. Aber in der Universität Pjatigorsk gibt es kein Platz für
Konflikte. Bei Festen feiern bisweilen bis zu 100 Nationalitäten gemeinsam. Als
Gast hat man dort die Qual der Wahl: Probiert man gewohnte europäische Gerichte
oder wagt man, pikante Speise kaukasischer Küche zu verkosten?
Wie es der Pjatigorsker Universität gelingt, so viele unterschiedliche
Nationalitäten zusammen zu bringen, ein aufregendes kulturelles Leben zu
organisieren und auch eine erstklassige Hochschulausbildung zu gewährleisten,
werden Dr. Dmitry Yurchenko und Dr. Natalia Kashirina interessierten Schwertern
am 19. Oktober 2016 im Ruhrtal-Museum erzählen.
Internationale Kooperation
Die Staatliche Universität Pjatigorsk (bis Mai 2016 die Staatliche
Linguistische Universität Pjatigorsk) ist eine der führenden
geisteswissenschaftlichen Universitäten Russlands. Pjatigorsk selbst zählt
200.000 Einwohner und ist ein beliebtes Kurbad. Heute studieren an der
Universität 5.500 Studentinnen und Studenten aus mehr als 50 Regionen Russlands
und 20 Ländern der Welt.
Die internationale akademische Kooperation war immer ein fester Bestandteil
des Lebens der Universität. Heute pflegt die Uni enge Kontakte mit Hochschulen
aus Deutschland, China, USA, Frankreich, Österreich, Italien, Spanien, Belgien,
Ägypten, Armenien, der Türkei und anderen Ländern.