Bewährtes auf neuer Strecke beim 15. Schwerter Hospizlauf

Hoffen auf Unterstützung und viele Teilnehmer beim 15. Schwerter Hospizlauf (v.l.): Sigrid Reihs, Jochen Brösel, Marion Otremba, Dimitrios Axourgos, Dr. Ludger Wolfgart und Dr. Dorothee Koch. (Foto: NO)

Schwerte. (Red.) Schon mal vormerken: Der 15. Hospizlauf findet am 16. September statt. Start ist um 11 Uhr am Postplatz, die Strecke führt über einen aus Sicherheitsgründen leicht veränderten Rundkurs durch die Innenstadt. Die Hospiz-Initiative Schwerte stellte jetzt ihre Pläne dazu vor und erläuterte sie Bürgermeister Dimitrios Axourgos an der Bahnhofstraße am Rande des Stadtparks.

Der Hospizlauf führt diesmal über rund 800 Meter vom Postplatz über den Senningsweg und die Poststraße in die neu gestaltete Bahnhofstraße, durch den Stadtpark und dann über die Eintrachtstraße zurück zum Postplatz, wo eine Bühne für die Moderation und das Rahmenprogramm aufgebaut wird.

Auftritte von Sponsoren und sportliche Angebote stehen auf dem Programm, Stände für die Verpflegung werden bereit stehen und schon jetzt ist die Interessengemeinschaft Bahnhofstraße angesprochen, sich mit eigenen Beiträgen zu beteiligen.

Einsatz für gute Sache gewünscht

Koordiniert werden alle Aktivitäten von einer Orgagruppe unter Leitung von Jochen Bösel, der auch schon in dem alten Logistikteam bis zum 14. Lauf im Jahr 2016 für die Organisation wesentlich zuständig war. Er appelliert an weitere Freiwillige, sich nun auch beim 15. Lauf zu engagieren.
Den sollen vor allem auch Kinder und Jugendliche nutzen, sich sportlich für die gute Sache einzusetzen. Derzeit werden an Schulen und Kindertagesstätten mehrere Tausend Flyer mit Einladungen verschickt. Diese Aktion wird von Dr. Dorothee Koch koordiniert, die als Akademiebeauftragte unter anderem im Bereich „Hospiz macht Schule“ engagiert ist.

Jede Runde hilft

Aber auch alle anderen Laufinteressierten – bis hin zu den Profis – sind eingeladen, mit jeder zurückgelegten Runde Geld zu spenden oder einzuwerben. Der Hospizlauf sei traditionsgemäß eine wichtige Einnahmequelle für den Träger des Ilse Maria Wuttke-Hauses, betonte der Geschäftsführer der Hospiz-Initiative e.V., Helmut Bernhardt.
Neben den finanziellen Ergebnissen ist dem Vereinsvorsitzenden wichtig, den Hospizgedanken fest in der Mitte der Stadt verankert zu sehen. Auch deshalb sei er vielen heimischen Akteuren für Unterstützungsangebote dankbar, betonte Dr. Ludger Wolfgart und zeigte dazu ein breites Spektrum auf – vom Oberschicht über die Parteien bis zum Lions-Club.