BSV Schwerterheide: „Kirchturmdenken überwinden!“

Schwerte. „Wir müssen unserem Verein neue Strukturen geben, die Kompanien zusammenführen, Gemeinsamkeiten bündeln, um der Zukunft gerecht zu werden“, analysierte Herbert Wendt, Vorsitzender des Bürgerschützenvereins Schwerterheide, die Situation des BSV Schwerterheide anlässlich der Frühjahrs-Generalversammlung. Und er ergänzte: „Das Zusammenwachsen sollte sorgfältig und langfristig in den Kompanien und Abteilungen diskutiert werden.“

Der Hauptmann der 2. Kompanie, Tobias Wendt, mahnte an: „Das Kirchturmdenken muss überwunden werden, wenn wir ein attraktiver Verein bleiben wollen.“

Dass der BSV Schwerterheide den Bürgern ein erfolgreiches Freizeitangebot unterbreitet, zeigt die Anzahl der gegenwärtigen Schützinnen und Schützen: Vorstandsmitglied Wolfgang Babiel konnte mit circa 350 Mitgliedern fast einen seit Jahren währenden Gleichstand vermelden.

Die Versammlung lobte die vielen sportlichen Aktivitäten in den Schießabteilungen. Erfreut zeigte sich der verein über die Intensivierung des Bogenschießens, die sich auch durch zahlreiche neue Mitglieder eingestellt hat.

Die turnusgemäßen Wahlen ergaben folgende Ergebnisse: 1. Vorsitzender bleibt Herbert Wendt, der seit Jahren das Amt erfolgreich führt; 1. Kassierer: Günter Schmidt, der in Personalunion auch Geschäftsführer ist. Oberst und 3. Vorsitzender bleibt Peter Weßler. Die Schießsport-Gruppen werden von einem Gremium geführt: Walter Lippke, Detlef Münnekhoff, Hans Gerlach und Björn Schulte. Als Kassenprüfer wurden Gisela Sonderhaus und Hans Scheit bestellt.